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Schildbürgerstreich in Wilhelmshaven?
29|11|06


Leserbrief von Karl-Heinz Niehuis zum Thema: Seltsame Preisgestaltung
bei der Entsorgung von Laub und Kleingärtenabfällen.

>Schildbürgerstreich in Wilhelmshaven?


Seit 2001 habe ich einen Schrebergarten in der Kolonie "Maadebucht" in
Altengroden Süd.
Ich habe mich dort schnell eingebracht.
So habe ich mich auf Bitten vieler Gartenkollegen und auch des Beisitzers
bereitgefunden, mit meinem eigenen kleinen Privatbus Heckenschnitt und
andere zu entsorgende Materialien aus der Gartenkolonie zur Mülldeponie
zu fahren.

Mein Kleinbus ist zudem ein Klein -LKW. Auch aus anderweitigen Gründen
habe ich diese Art von Auto.
Viele meiner Gartenkollegen sind Rentner und haben Probleme, Hecken-
schnitt und andere Abfälle aus ihren Gärten selbst zu entsorgen, weil sie
entweder kein Auto haben oder sie es körperlich nicht mehr können.
Auch spielt oft eine Rolle, das wenig Einkommen in Form von Rente oder
1,50 Euro - Job vorhanden sind. Aufgeben wollen Sie Ihre Gärten jedoch
nicht so gerne.

Auch tragen sie ja mit dazu bei, das sich Wilhelmshaven gerne "Grüne Stadt
am Meer" nennen kann und auch will. Wenn dennoch Gärten aufgegeben
werden, sind diese nur sehr schwer wieder zu verpachten.

Z. Zt. nicht zu verpachtende Garten müssen von der Gartengemeinschaft
gepflegt werden. Auch dort fallen Heckenschnitt und andere Abfallmengen
an. Auch werden immer häufiger blaue Säcke am Rande und im Garten-
gelände aufgefunden, die offensichtlich von gartenfremden Personen
abgestellt werden!

Die Entsorgungsfahrten zur Mülldeponie haben jedoch bis zum 03.11.06
auch relativ gut geklappt. Ich bezahlte maximal 16.-Euro für meinen
vollen Kleinbus. Am 03.11.06 fuhr ich mit meinem Kleinbus wieder dort
vor.
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Der Herr an der Kasse meinte nun, ich müsse auf die
Waage, weil es mehr als ein Kubikmeter sei. Ich sollte
79.-Euro!!!! dafür bezahlen!!
Bei sonstigen Terminen habe ich bei gleich vollem
Kleinbus auch nie auf die Waage müssen.
79.-Euro, weil der Gartenverein "Maadebucht" [und auch
andere Gartenvereine] dafür sorgen, das Wilhelmshaven
sich grüne Stadt am Meer bezeichnen kann. Ich weigerte
mich, auf die Waage zu fahren und fuhr wieder weg.

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Ich bin dann zunächst wieder in den Garten gefahren, habe einige
Säcke ausgeladen, bin dann beim Entsorgungszentrum um 12.12 Uhr
wieder vorgefahren, habe 12.-Euro bezahlt [weil ich eine Ehrenamtskarte
habe, sonst wären es 16.- Euro gewesen] und habe mein Auto entladen.
Dann bin ich wieder zurückgefahren und musste für den Rest um
13.39 Uhr dann nochmals 6,-Euro bezahlen. Nur musste ich die Strecke
zweimal fahren und ich musste auch noch mehr Kraftstoff verfahren.

Es klingt wie ein Schildbürgerstreich!!

Am 15.11.06 bin ich wieder mit wenig Müll von mir selbst dort gewesen.
Von dem Herrn an der Kasse bekam ich zu hören, dass ab dem Jahre 2007
die Ehrenamtskarte nur noch einmal pro Monat benutzt werden dürfte!
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Eines habe ich bei dieser Angelegenheit verstanden:
Gehaltserhöhungen,
Rentenerhöhungen gibt es nicht,
aber immer mehr Gebühren und ab 2007
19% Mehrwert-
steuer. Und dann wundern sich die Politiker, das immer

weniger zur Wahl gehen?!! Fragt sich nur, wie lange der
"soziale Frieden"
noch anhält!!
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Karl-Heinz Niehuis
Grashaus 35
26389 Wilhelmshaven

_____________________________________________________

Die veröffentlichten Leserbriefe stellen keine redaktionelle
Meinungsäusserung dar. Wir stellen die Leserbriefe möglichst
ungekürzt [ungeschminkt] ins Netz, damit hier die Bürger mit
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...und bitte schreiben Sie uns weiter!
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Jeden 1. und 3. Montag in der Ruscherei um 19.30 Uhr.


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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
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