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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Scheinsicherheiten
04|09|2007




Viele unterschiedliche Meinungen ranken sich inzwischen
um
die Fäkalieneinleitungen am Südstrand.
Neben genervten
[‚ich kann das schon nicht mehr hören’],
verzweifelten
[‚das Baden ist kein Vergnügen mehr für mich’],
wütenden
[‚das darf doch nicht wahr sein, so eine Sauerei!’
‚Hier
schwimmt ja Scheiße!’] hört man Argumente, die das
Problem herunterspielen [‚das war schon immer so’;
‚ich glaube nicht, dass das gesundheitsgefährdend ist’].

Es ist durchaus legitim, persönliche Auffassungen zu äußern.
Für fragwürdig halte ich es allerdings, wenn die eigene
ungeprüfte Meinung als Wahrheit dargestellt wird. Zur
Beurteilung, mit welcher Bakteriendichte ich in Berührung
komme, wie schnell sich das Abwasser im Tidenstrom verteilt,
wann es im Ostteil des Südstrandes ankommt, ob es die
Gesundheit beeinträchtigt etc., ist Faktenwissen erforderlich.

Wer ohne dieses für Folgenlosigkeit

der Einleitungen plädiert, sollte klar

sagen, dass es sich um eine unbewiesene

Vermutung handelt. Vage Wunschbilder

von der Wahrheit, nicht überprüfte

Wahrnehmungen haben keinen Anspruch

auf Realität.

Zur Dimension der Realität:
Seit Anfang des Jahres bis einschließlich 31.07.07 gab es
insgesamt 66 Einleitungstage, davon allein im Juli 14
mit insgesamt 27 Abschlägen, da an manchen Tagen
mehrfach abgeschlagen wird.

Allein im Juli d.J. lag die Einleitungsmenge

bei 129.050 Kubikmeter. Vom 18.06.07 bis

zum 16.08.07 gab es 12 Tage mit Badeverboten

die aber nur während der Badezeit [3 h vor

bis 3 h nach Hochwasser] erteilt werden.

Insgesamt lagen in dieser Zeit 24 Einleitungstage, also 12
außerhalb der Badezeit. Wer dann gebadet hat, sah keine
rote Flagge!

Fragwürdig finde ich auch, dass die städtische
Verwaltung
qua Festlegung über Sein oder
Nichtsein von Gesundheits
gefährdungen ent-
scheidet
[siehe Antwort des Umweltdezernenten
in der ‚EXTRA 3’-Sendung auf die Frage, ob eine

Gesundheitsgefährdung vorläge: ‚NEIN’].
Irgendwie erinnert
mich das an den Erzbischof
Usher
[1581-1656], der die Vertreibung aus
dem Paradies auf Montag, den 10. November

4004 v. Chr. datierte. Weder dafür, noch für
die Richtigkeit
der Antwort des Dezernenten
gibt es Belege.


Fakten bilden den Kontrast: schon winzige Hautverletzungen
können Einfallstore für Entzündungen verursachende Bakterien
sein [WZ vom 25.08.07]; solche sind bei einer Einleitung
reichlich im Abwasserstrom vorhanden; das belastete Wasser
kann erheblich zeitverzögert die östlichen Teile des Badestrandes
erreichen; erhebliche Grenzwertüberschreitungen der pathogenen
Bakterien von der Einleitstelle bis zum Aquarium wurden festge-
stellt [Ergebnisse der Untersuchung vom 28.02.07].

Kontraste bilden auch Berichte von Südstrand-
schwimmern, die mit entzündeten Hautverletzungen
zu kämpfen hatten bzw. haben.

Wenn angeblich keine Gefahr der Kontamination mit
den Fäkalbakterien besteht, warum wurden dann die
Badeverbote beschlossen?

Die Diskussion ist von einer erstaunlichen

Unfähigkeit, zwischen Wunschdenken und

Realität zu unterscheiden, gekennzeichnet.

Wissenschaftliche Gutachten werden herangezogen,
um Scheinsicherheiten zu verbreiten, selbst wenn die
bakterielle Badegewässerverunreinigung nicht Gegen-
stand des Gutachtens war. Warum wird nicht ehrlich
gesagt, dass es keine Beweislage für Sicherheit gibt
und jeder Einzelne daher ausschließlich für sich selbst
entscheiden muss, ob er/sie das Risiko auf sich nehmen
will, ggf. in Kontakt mit den Abwasserbakterien zu
kommen?

Der Beweispflicht, dass die Fäkaleinleitungen

am Badestrand trotz ihrer großen Mengen und

Häufigkeiten unschädlich seien, kann durch

Lippenbekenntnisse nicht Genüge getan werden.




Dr. Gisela Gerdes
Südstrand 68
26382 Wilhelmshaven

Infoblatt:
[Download Infoblatt Messung vom 28. Februar 2007]
Videoempfehlung:
EXTRA 3 und die Fäkalien

...probieren Sie unbedingt auch:
[28|09|06 BADEZONEN-PRÄVENTION_2007]
[07|09|06 STADT LÖST FÄKALIEN PROBLEM]
...oder den Menuepunkt:
[Fäkalien-Einleitung]
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Wilhelmshavener Momente

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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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