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Montag-Morgen in Morsleben:
Abwetter-Schacht des Endlagers Morsleben besetzt
08|12|2009



Mit einer Kampagne machen die Anti-Atom AktivistInnen auf die Einwendungsverfahren gegen das Stilllegungskonzep aufmerksam.

Die Anti-Atom-Organisation contrAtom hat am Montag Vormittag [07|12|2009] den zum Endlager Morsleben gehörenden Schacht Marie in Beendorf besetzt.

Über Marie werden die Abwetter des Endlagers und darin befindliche radioaktive Stoffe abgeführt. Auf Verlangen der Genehmigungsbehörde mußte der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz, jüngst ein gesondertes Abwetterbauwerk errichten.

Öffentliche Angaben über die radioaktive Belastung der Abwetter hat der Betreiber bisher verweigert und war auch heute nicht zu einer Stellungnahme bereit. Besonders brisant ist dabei die unmittelbare Nähe zu einer Grundschule.

Nu' aber dalli
Vier contrAtom-AktivistInnen erkletterten gegen 11.20 Uhr die Schachtanlage und zogen drei Transparente auf, u.a. "Stoppt das dreckige Atomgeschäft". Mit ihrer Aktion wollen sie auf das laufende Einwendungsverfahren gegen das Stilllegungskonzept von Morsleben aufmerksam machen.

"Nu' aber dalli", meint Jan Becker von contrAtom, denn das Einwendungsverfahren endet in 14-Tage am 21. Dezember. Wer Bedenken hat, wie hier mit der radioaktiven Altlast umgegangen wird, kann und sollte in dieser Zeit Einwendungen erheben.

"Das BfS versucht, heimlich still und leise Tatsachen zu schaffen. Es wird nicht nach der besten Lösung des Problems gesucht, sondern nach der Methode, die am wenigsten Aufsehen und Kosten verursacht. Verantwortungsvolles Handeln sieht anders aus", so Jan Becker von contratom.

Hintergrund:

Das in der DDR errichtete und später von der BRD übernommene  "Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben" [ERAM] besteht aus zwei miteinander verbundenen Bergwerken, der 1910 errichteten Schachtanlage Bartensleben in Morsleben und der bereits 1897 errichteten Schachtanlage Marie in Beendorf.

Ursprünglicher Plan der DDR war, den weiträumigen Komplex nach seiner Nutzung einfach zu fluten. Nach der Übernahme durch die BRD empfahlen Wissenschaftler, beide Gruben zu trennen und nur den Schacht Bartensleben [Morsleben] als Atommüll-Lager zu schließen. Marie könne dann wesentlich billiger, z.B. durch Flutung geschlossen werden.

Die Genehmigungsbehörde hat mittlerweile durchgesetzt, dass auch Schacht Marie in die Schließungsplanung mit einbezogen werden muss. Und das aus guten Gründen:  In Marie gibt es Wasserwegsamkeiten in die Biosphäre und zwischen Marie und Bartenleben zahlreiche geologische Verbindungen.


Quelle: Contratom

Weitere Infos:
www.morsleben-kampagne.de


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