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Toxic papers: Nightmare on Wallstreet
21|10|2010



Das Leben und Treiben auf der Wallstreetgeht in etwas veränderter Form weter wie bisher.

Alle glauben, dass mit der Lehmann Pleite im Jahr 2008 die großen Wallstreet-Banken aus dem Fehler des Verbriefungsgeschäfts gelernt hätten.

Weit gefehlt. Seitdem hat man neue Produkte aufgelegt, die unter anderem auch auf Immobilien basieren, deren Besitzer aufgrund der Hypotheken insolvent sind. Durch Zwangsversteigerungen – so war der Kalkül der Banken – ließe sich trotzdem noch ein gutes Geschäft machen, wenn dabei genügend Geld an die Banken zurückfloss. Was aus den ehemaligen Hauseigentümern wurde, war ihnen egal.
    
Nun haben Gerichte die Legalität der Zwangsvollstreckung und Zwangsräumungen in Frage gestellt. Den Banken gelingt der Eigentumsnachweis nicht. Damit werden jedoch auch entsprechend verbriefte Produkte erneut illiquide. Wer kauft schon komplexe Anlageprodukte, die auf rechtlich schwankenden Grund zusammengebastelt worden sind?

Toxic papers 2.0
Plötzlich kreist wieder das Liquiditätsgespenst über der Wallstreet. Was – wenn die Anleger erneut das Vertrauen in die zweifelhaften Finanzprodukte verlieren – die man seit der Lehmann Pleite wieder unter das ahnungslose Volk gestreut hat? Der Skandal um illegale Zwangsräumungen gefährdet besonders Banken wie Bank of America, Citigroup, Wells Fargo und JP Morgan. Die üblichen Verdächtigen also. Ein analoges Problem bedroht auch die CDO [Colletaralized Debt Obligations] in denen Kreditkartenschulden weiterverkauft worden sind.

Auch hier droht beispielsweise der Bank of America eine 10 Mrd. US-Dollar Wertberichtigung. Wer den Eigentumsnachweis nicht beibringen kann, hat Probleme bei der Zwangsvollstreckung. Die Wertberichtigung der Bank of America erfolgte aufgrund des Kreditkartengesetzes, das seit Februar 2010 in den USA gilt. Im Wesentlichen werden Praktiken verboten, die man allgemein nur mit dubiosen Hinterhofbuden in Bahnhofsnähe verbindet. Das, so Schätzungen, kann die US-Banken allein dieses Jahr 12 Mrd. Dollar kosten.

Da wirkt die Erklärung der US-Notenbank man stehe bereit jede gewünschte Menge an Geld auf unorthodoxe Weise in den Markt zu pumpen, plötzlich ganz anders als es vielleicht Ben Bernanke beabsichtigt hat. Sollte es erneut zu einer Vertrauenskrise der Finanzmärkte kommen, deren Ursache erneut die Finanzjongleure der Wallstreet sind, dann würde es durchaus zu erheblichen neuen Turbulenzen an den globalen Finanzmärkten kommen. Die bereits einsetzende Liquiditätsflut der US-Notenbank hat damit nicht nur den Zweck den US-Dollar gegenüber den asiatischen Währungen zu schwächen, sondern dient zugleich der Abwendung einer drohenden neuen Finanzmarktkrise der Wallstreet.

Dazu passt, dass die Fed jetzt auch Immobilien Toxic papers wieder den angeschlagen Finanzinstituten abkauft. Das merkt ja keiner? Man hat mit dem TARP-Programm gute Erfahrungen gemacht. Same, same but different?

Quelle: Readers Edition

Autor:
Georg Erber


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