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Mistgeruch in Hannover
20|08|2010



Die Dichte von Mastbetrieben, hinter deren mauern man eigentlich nicht gucken sollte, kann man in der Umgebung von Cloppenburg erriechen. 

Mir ging es Gestern beim Hören der Parlamentsdebatte  ebenso wie der niedersächsischen Landwirtschafts- und Tierschutzministerin aus dem Oldenburgischen, Astrid Grotelüschen – ich musste mir auch die Hände vor den Mund halten – sonst wäre mir mein Essen vom Tage vorher in hohem Bogen wieder aus dem Leib herausgeflogen.

Obwohl ich ja auf diesem Gebiet schon so manches gewohnt bin, schüttelt mich immer wieder das Leid, welches der Mensch, als nach seiner Meinung ja gottgleiches Wesen, den anderen Geschöpfen auf dieser Erde aus Geld und Machtgier ständig aufs Neue zufügt.

Mein Vermuten von Anbeginn des Bekanntwerden dieser neuerlichen und wiederholten Scheußlichkeiten gewissenloser Putenmäster, dass die südoldenburgischen Massenbrüter eine Kompanie Strohmänner um sich herum etabliert haben, gar nicht so abwegig zu sein scheint.

Die Grotelüsch’chen Strategen verfügen in ihrem Konglomerat von Unternehmen vermutlich über ein Familienfrühwarnsystem der besonderen Art, auf dass sie sicher auch noch stolz sind.

Denn was ist ergiebiger und gesicherter, als wenn die für diese Sorte landwirtschaftlicher Massentierhaltung in Hannover im Leineschloss zuständige Ministerin ihrem Ehemann vertraulich Mitteilung zukommen lässt, dass in drei Tagen im Fernsehen ein Bericht über Folter in Putenmastställen in Mecklenburg über die Bildschirme flimmern wird, in dem die Missstände in den mecklenburgischen Mastställen der Erzeugergemeinschaft aufzeigen würden – mit dem Tenor, dass in vielen dieser Ställe vieles oder besser gar nichts in Ordnung ist.

Auf Grund dieser Schnellunterrichtung ist dann ja noch genügend Zeit um den Vorortfiguren Instruktionen zu erteilen, wie zum Beispiel vorformulierte  Erklärungen, um diese dann der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zur Bekräftigung des Schauspiels werden dann auch noch die Finger gehoben, um bei Gott oder vielleicht auch beim Leben der eigenen Kinder oder beim Seelenheil der verstorbenen Mutter zu beschwören, dass in den eigenen Mastställen alles zum besten und ohne Mangel sei. Das macht sich nach außen hin so gut – besonders bei den C-Parteianhängern. Die scheinen für solcherart Komödien ein besonderes Faible zu haben.

Wenn dann aber plötzlich ein Papier des amtlichen Veterinärs auftaucht, in dem etwas völlig Gegenteiliges geschrieben steht, denn ist das natürlich auch gelogen und selbstverständlich gefälscht – denn das weiß man doch, die Kritiker die lügen doch alle miteinander rund um sich zu.

Die Vorsitzernasen der Regierungsparteien im Leineschloss beklagen nun lauthals den Mistgeruch, der ihrem Sagen nach von denen ausgeht, die das Teufelstun in den Puten KZ’s ans Licht bringen.

Anstatt nun die Aufklärer ohne zu zögern ans Brett zu nageln, sollten die Parlamentsschreihälse lieber an sich herunterschauen – denn dann würden sie ganz schnell erkennen, dass sie selber wohl bis an die Knie im Schiet stehen.


Ewald Eden


...und hier noch die Ursprungsversion:

Märsröäk in Hannower …
 
Mi gung dat güstern netso, as de neddersassisch Landweertschupps- un Deertenschutzministerin ut dat Ollnborgsche, Astrid Grotelüschen – ikk muss mi ok de Hannen vöör d’ Bekk hollen, anners wee mi mien Äten van de Dach vöördem in een hoogen Boach noa buten floagen. Ovwoll ikk joa up dissed Rebett all so mennich wat wennt bün, grääst mi dat Leed, wat de Minsch, as noa sien Meenen gottsglieked Wääsen, de anner Kreaturen up disse Eer stilkens ut Macht- un Gewinnsträäven alltied wäär andeit.

Mien Vermooden van vörnan, dat de süüderollnborgschen Mastbröder üm sükk to een heelen Drufel Strohkerls installeert hevvt, is schiens nich allstowiet herhoalt. De Grotelüs’schen Strategen hevvt de Bewennt noa een Frööwarn Anloach in Bedrijf, up de see säker ok noch stollt sünd.

Denn wat is goaelker, as wenn van de föör disse Szort  Budels tostännige Ministerin in d’ Liineschlött een Woarscho an hör Keerl geit, dat dor in dree Doach in d’ Billerroadio wat bröcht ward, dat wiest, dat dat in de Puten KZ’s van d’ Gemeendschupp nich allens – ov bäter gesächt ganniks schier un rein togeit.

So hett man joa noch Tied, de Strohkeerls in de vörderste Riech to verkloaren, wat see tägen de Öpenlichkeit to doon un to särgen hevvt – un denn am besten glieks dorbi de Fingers hääven un bi de Heergott – ov villicht ok de een ov anner bi dat Lääven van sien Kinners ov sien Moder schwör’n, dat dat in de eegen Stallen jümmers aal in Örnung is (dat moakt sükk noa buten so good, sünners in een C-Partei). Wenn denn oaber tomoal een schrääven Bladdje van d’ amtlichen Veedokter updükt, up dat heel wat anners to lääsen steit, denn is dat n’türlich ok loagen un keen Originoal –denn dat weet man doch, de, de sowat särgen un vöörwiesen, de leeegen doch aal mitnanner blossich dwarß üm sükk to.

De Vöörsitternöäsen van de C-Partei in d’ Liinschlött bekloagen nu de Määrsröök, de noa hör Särgen van de utgeit, de dat Düwelsdoon in de Puten KZ’s an d’ Lücht brengen. Anstatt nu de Kloarsärgers föör dat Lüchtverpesten an d’ Brett to spiekern, schullen de Bölkhalsen eersmoal an sükk doalkieken – denn würn see flink spützkrigen, dat see bit över de Kneen in hör eegen Schiet stoahn.
 


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