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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Gegendarstellung
23|03|2015



Diese Anzeige dient Oberbürgermeister Andreas Wagner als Begründung für seine eklatanten Fehler in Sachen Krankenhauspolitik. Sie soll der Beweis für eine aggressive Kampagne zur Abwerbung von Pflegepersonal des Wilhelmshavener Krankenhauses sein.

Nur eine "kleine Gegendarstellung" zur Aussage von Oberbürgermeister Andreas Wagner in der Wilhelmshavener Zeitung vom 7. März:
Zitat: " ... gezielt Klinikpersonal und Ärzte durch Zeitungsanzeigen abgeworben [vom Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch].

Persönliche Erlebnisse und Einblicke aus meiner Sicht [Manuela Schenk, Krankenschwester] in der Zeit der Fusion im St. Willehad Hospital.

Zuerst einmal:

"Ich bin von niemandem abgeworben worden. Mir war von Anfang an klar, dass ich nicht mit ins Reinhard-Nieter-Krankenhaus [heute Klinikum Wilhelmshaven] gehe!"

Zur Vorgeschichte:

Ich begann im Alter von 17 Jahren meine Ausbildung 1991 im St. Willehad Hospital. Am 18. Auust 1994 machten wir unser Examen und 16 Kollegen traten am 1. September  ihren Dienst als Krankenschwestern und -pfleger im St. Willehad Hospital an. Begleitet wurden wir schon in unserer Ausbildung von Ordensschwestern, da war Schwester Evelyn, Schwester Werenfrieda [†], Schwester Coronata, ...

Viel habe ich von Schwester Coronata über die Sterbebegleitung gelernt. Heute ist Sie schon 84 Jahre alt, begleitet immer noch Sterbende und tut Dienst am Menschen. Sie lebt jetzt in Telgte.

Nachdem unser kleines Haus am 7. November 2014 geschlossen wurde, sind unsere Ordensschwestern von ihrem Orden [Mauritzer Franziskanerinnen] nach Münster zurück berufen worden.

Alle 4 Ordensschwestern, Sr. Coronata, Sr. Burghild, Sr. Dietgund und Sr. Isfrieda kamen dann in verschiedenen Häusern rund um das Münsterland unter.

Nicht nur wir Mitarbeiter waren sehr traurig darüber, auch unsere Ordensschwestern.

Wir alle konnten es uns nicht aussuchen.


Alleinstellungsmerkmale und in diesem Fall echte Persönlichkeiten, wie z. B. Schwester Coronata, wurden ´mal eben ignoriert.

Sr. Coronata musste nach 54 Jahren im St. Willehad Hospital nicht "nur" ihr Zuhause verlassen, auch ihre Mitschwestern, ihre St. Willehad Familie, ihre Arbeit, ihre Patienten, ihre Kapelle und ihre Heimat Wilhelmshaven. Sie liebt das Meer und ihren kleinen Ruheort am Banter See.

Nachdem die Ordensschwestern Ende August 2014 weg waren, war die Stimmung im Haus noch drückender. Hier fehlte etwas ganz "Großes" ...

Schon allein der Gedanke daran, dass man sich bei dieser angeblichen "Fusion in Augenhöhe", einen [Entschuldigung, ich muss jetzt mal sc....e sagen] Scheiß um unsere Ordensschwestern gekümmert hat, finde ich heute immer noch erbärmlich.

- Oh ja, es wurde einmal Tee getrunken mit Frau Aulkemeyer

- Der Oberbürgermeister schlug vor, die Ordensschwestern im Karl-Hinrichs-Stift unterzubringen

- Den letzten Tee gab es, drei Tage vor Abreise der Ordensschwestern, mit Herrn Hoffstedde.

- Frau Aulkemeyer beteuerte, wie gern Sie doch die Ordensschwestern mit ins Reinhard-Nieter-Krankenhaus nehmen wollte. Es würde auch eine Kapelle eingerichtet werden.

Wie gut nur, dass der Orden unserer Schestern wahrscheinlich "hellseherische Fähigkeiten" hatte.

- Wo sollten unsere Schwestern denn jetzt dort wohnen?

Es war ja auch keine Fusion mehr, lediglich ein Betriebsübergang. [Dafür müssen wir auch sehr dankbar sein.]

Wir Mitarbeiter hingen buchstäblich über 2 Jahre in der "Luft".

Informationen gab es am Anfang nicht oder nur wenig. Alles was wir wussten, erfuhren wir anfänglich nur aus der Wilhelmshavener Zeitung.

Nach jeder Fusionssitzung hieß es: "Der Vertrag muß noch einmal überarbeitet werden".

Es fing mit 70 Prozent St. Willehad Hospital und 30% Reinhard-Nieter-Krankenhaus an. ["Wir" wollten und mußten ja nicht fusionieren, uns ging es ja "relativ" gut"]

Dann hieß es "Fusion auf Augenhöhe": 50% St. Willehad Hospital, 50% Reinhard-Nieter-Krankenhaus.

Später waren es dann schon [oder noch] 30% St. Willehad Hospital, 70% Reinhard-Nieter-Krankenhaus.

Noch später, 10% St. Willehad Hospital, 90% Reinhard-Nieter-Krankenhaus! [Wir dachten schon:"Schlimmer geht nimmer"!]

Doch irgendwann sollte das St. Willehad Hospital noch 4,99% Anteile am neuen Klinikum haben und das Reinhard-Nieter-Krankenhaus 95,1%. [Stand einer der letzten Betriebsversammlungen mit Frau Aulkemeyer]

Aber das war noch nicht das Ende:

0% Anteile für das das St. Willehad Hospital
und
100% für das das Reinhard-Nieter-Krankenhaus!

Wie war das noch? Fusion in Augenhöhe?
Was müssen das für Verhandlungen gewesen sein!


Frau Aulkemeyer hatte ihren Zweck in Wilhelmshaven erfüllt und konnte wieder gehen.

Dies ist eigentlich schon fast das Ende einer sehr traurigen Geschichte.

Wir, als relativ gut gestelltes Haus wurden von einem defizitären größeren Krankenhaus "gefressen"!

Die Moral der Geschichte:

"Mit einem Konkurrenzkrankenhaus kooperiert man besser nicht!"

Nochmal zurück zum Artikel in der Wilhelmshavener Zeitung, bezüglich der Personalabwerbung durch das Nordwest-Krankenhaus.

Glaubt wirklich jemand, ich könnte nach alldem unter so einer Geschäftsführung arbeiten?

Nein, das kann ich nicht! – vielen blieb nichts anders übrig – viele freuten sich auf das Reinhard-Nieter-Krankenhaus.

Viele Antworten bekommt man aus der Wilhelmshavener Zeitung [WZ], man muß sie nur über einen längeren Zeitraum aufmerksam lesen. Meistens verpuffen dann Anschuldigungen von ganz allein, so wie hier, wie ich finde:

WZ, 7. März 2015:

" ... Wagner wirft Germeroth umgekehrt vor, gezielt Ärzte und Klinikpersonal in Wilhelmshaven über Zeitungsanzeigen abgeworben zu haben ... "

WZ, März:
Zitat: " ... OB Andreas Wagner: Das NWK habe sich wohlwissend um die Höhe des Budgets, in den Monaten vor der Vereinigung der beiden Wilhelmshavener Krankenhäuser "massiv mit Personal vollgesogen" und mit einer agressiven Anzeigenkampagne Mitarbeiter abgeworben.

WZ weiter:
" ... OB: Wir können auf Augenhöhe über alle Fragen diskutieren und einvernehmliche Lösungen finden. ... " [Fusion in Augenhöhe, hieß es nicht ´mal so?]

In den Monaten vor der "Fusion", berichtet die WZ am 21. Oktober 2014:

- Hilferuf: Pflegekräfte verlassen die Klinik
- Mitarbeiter beklagen schlechtes Betriebsklima und fehlende Wertschätzung ihrer Arbeit
- Mitglieder der Tarifkommmission kritisieren schlechte Arbeitsbedingungen
oder
- Pflegekräfte fühlen sich überfordert

WZ, Oktober 2014
- Bechäftigte des RNK wenden sich mit Hilferuf an die Öffentlichkeit

WZ [Zitat Sabine Hoigt]
"... Es verlassen uns sogar Kollegen, die im RNK ihr halbes Leben verbracht haben. ..."

WZ, 21. Oktober 2014 von Maik Michalski:
" ... RNK-Mitarbeiter mit ihren Kräften am Ende. Alarmierende Zustände melden Mitarbeiter. Weil die Bedingungen so schlecht sind, zieht das RNK keine Neuen an - und Bewährte denken über einen Wechsel nach.

... oder:

"... Wir arbeiten am Limit und darüber hinaus. Gerade erfahrenes Personal wandert ab – dorthin, wo TVöD bezahlt wird, wie in Sanderbusch oder Wittmund  ..." [Anne Hertek, Pflegekraft in der Notaufnahme, RNK]

... und so weiter, und so weiter ...

Mal ganz ehrlich, wer braucht da noch eine Zeitungsanzeige zum "Abwerben"?


Man muß sich auch manchmal an seine eigene Nase fassen, es sind nicht immer die Anderen schuld!

Es musste jeder für sich selbst entscheiden, wir wurden nicht gefragt, ob wir eine "Fusion" wollten.

Wir dürfen "Gott sei Dank" [fast] alle selbst frei entscheiden, wo wir arbeiten und leben wollen. Die Zeitungsanzeige aus dem NWK hat mich auf keinen Fall abgeworben.

Nun bin ich im NWK noch nicht ganz "Zuhause", doch ich fühle mich hier sehr wohl.

Wir neuen Mitarbeiter sind sehr herzlich und freundlich aufgenommen worden, auch von der DRK-Schwesternschaft waren alle sehr mitfühlend mit uns.

Sehr positiv für mich sind hier alle Mitarbeiterabläufe, sehr organisiert und strukturiert. Es wird viel Wert auf Fort- und Weiterbildung gelegt. Außerdem habe ich ein gutes Gefühl, weil ich weiß, dass man einen Geschäftsführer wie Herrn Germeroth hat, der weiß, wie ein Krankenhausalltag ausssieht, der seine Mitarbeiter zu schätzen weiß und menschlich ist.

Für mich kann ich nur sagen, das NWK war genau die richtige Entscheidung.

Ich arbeite sehr gerne hier.


Bild: GRUPPO|635 - hufenbach
Manuela Schenk
23 Jahre St. Willehad Hospital – nun 6 Monate NWK

Hinweis:
Die veröffentlichten Leserbriefe stellen keine redaktionelle Meinungsäusserung dar. Wir stellen die Leserbriefe möglichst ungekürzt [ungeschminkt] ins Netz, damit hier die Bürger mit vollem Wortlaut ihrer Meinung Ausdruck verleihen können.
... und bitte schreiben Sie uns weiter!


Kommentare

Karl-Heinz Von Der Pütten | via facebook
Es werden viele Pferde FALSCH - GESATTELT!

Peter Torkler | via facebook
... und wieder geht eine Behauptung von OB A. Wagner ins Leere!!

Peter Freudenberg | via facebook
Ein authentischer Bericht. Wir alle verstehen das. Nur Wagner bleibt das offensichtlich unerschlossen. Da ich weiß, dass sowohl er als auch sein Adlatus und auch der Zeitungszwerg diesen Leserbrief und auch meinen Kommentar dazu lesen, bitte ich alle drei Beteiligten bei Verständnisschwierigkeiten um Rückruf. 0171-4869999.

Heinz-Peter Tjaden | via facebook
... die frage, warum wagner immer neue gräben aufreißt, muss wohl erlaubt sein. vielleicht sollte er über ostern in aller ruhe über seinen rücktritt nachdenken, damit ein nachfolger die gräben wieder zuschütten kann. auch spd und cdu sollten über neues führungspersonal nachdenken, das zur führung in eine zukunft gemeinsam mit friesland und evtl. auch der wesermarsch in der lage ist. sonst wird die region immer weiter abgehängt. also: schluss mit der wagnerei...viele grüße aus der region hannover.


Links:
Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch
12|03|2015: Generalversagen
11|03|2015: Urteil viel zu milde
10|03|2015: Arroganz zum Unwohl des Patienten
10|03|2015: Selbstkritik? – Fehlanzeige!
09|03|2015: Ich hab ´ne Zwiebel auf dem Kopf. Ich bin ein Döner.
07|03|2015: Klinikum Wilhelmshaven: Der Schein heiligt die Mittel
20|02|2015: KLINIKUM WILHELMSHAVEN: Tumorzentrum für Freundin des Chefs
20|02|2015: Voll auf Pump: Peter Debring legt Aufsichtsratsvorsitz nieder
09|02|2015: Reinhard-Nieter-Krankenhaus feuert Chefanästhesisten
09|02|2015: Rechtliche Fehleinschätzung oder Politisch nicht gewollt?
02|09|2014: Gemeinsamer Geschäftsführer für das RNK/StWH und das NWK
Krankenhausbewertung | Reinhard Nieter Krankenhaus | Wilhelmshaven| Platz 27 von 31
... zum Vergleich:
Nordwestkrankenhaus Sanderbusch | Platz 12 von 31
28|03|2014: Fusionsversuch mit Haken und Ösen
26|02|2014: Krankenhausfusion Wilhelmshaven: Konkurrenzausschluss ohne Zukunftsgarantie

Karikaturen:
19|03|2015: Die Kungel-Brothers von der Cosa Costa




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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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