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Sturmflutgefahr an der Küste und auf den Inseln
04|12|2013



Der Klimawandel wird leider immer noch unterschätzt.

Zwei Meter über dem normalen Hochwasser in der Nacht zum Freitag möglich

Sturmflut-Gefahr: Für Donnerstag und Freitag rechnet der NLWKN [Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz] mit erhöhten Wasserständen an der Küste. „Die prognostizierten Werte liegen insbesondere in der Nacht zum Freitag bei zwei Meter über den normalen Wasserständen", heißt es in einer Presseinformation des NLWKN. Unter www.nlwkn.niedersachsen.de können die Wasserstandsvorhersagen des Sturmflutwarndienstes sowie die Pegelstände abgerufen werden.

In den vergangenen Jahren blieb die niedersächsische Küste zwar von schweren Sturmfluten verschont. Allerdings registrierte der NLWKN von Ende November 2011 bis Ende Januar 2012 - also innerhalb von nur zwei Monaten - 17 Sturmfluten. Nach zwölf Monate Ruhe brachte Orkantief Lennart im Januar 2013 die bisher letzte größere Sturmflut. „Ruhige Jahre und regelrechte Sturmflutjahre - ungewöhnlich sei das nicht, sagt Heiko Knaack, Leiter des Sturmflutwarndienstes beim NLWKN in Norden: „Auch aus den vergangenen Jahren sind regelrechte Sturmflutzyklen bekannt". Registriert wurden langjährig geringe Aktivitäten wie in den 1950er und 1960er Jahren und hohe Aktivitäten wie in den 1970er bis 1990er Jahren und auch in den Jahren 2006 bis 2008. 

Die Sturmflut vom 1. November 2006 zählt zu den schwersten der letzten 100 Jahre an der niedersächsischen Nordseeküste. Im Bereich der Emsmündung registrierte der NLWKN damals an den Pegeln Knock und Emssperrwerk die höchsten jemals gemessenen Wasserstände: An der Knock bei Emden lag der Höchstwert bei circa 3,60 Metern über Mittlerem Tidehochwasser, am Emssperrwerk bei Gandersum - etwas oberhalb Emdens - bei rund 3,90 Metern. Auf Borkum wurde mit 2,70 Metern exakt die Pegelmarke der 1962er-Sturmflut erreicht. Brennpunkte des Geschehens waren die Emsmündung und die Jade, wo der NLWKN eine sehr schwere Sturmflut verzeichnete.

Die Sturmflutzyklen machen deutlich, dass Niedersachsen jederzeit mit Sturmfluten rechnen muss: In diesem Jahr hat das Umweltministerium deshalb rund 72 Millionen Euro für Küstenschutzprojekte zur Verfügung gestellt und damit fast vier Millionen Euro mehr als noch im Vorjahr.

Quelle: Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz [NLWKN]


Hintergrund-Info:
Klassifizierung der Sturmfluten [gilt jeweils für den Pegel Norderney]
Leichte Sturmflut: Von 0,93 bis 2,01 m über dem normalen Tidehochwasser.
Schwere Sturmflut Von 2,01 bis 2,75 über dem normalen Tidehochwasser.
Sehr schwere Sturmflut: Mehr als 2,75 m über dem normalen Tidehochwasser.



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