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Bankenpleiten in den USA setzen sich fort
08|03|2010



Noch allen in bester Erinnerung, die über 100 Milliarden Euro, die allein eine einzige Bank "vernichtete".

Bereits 26 Geschäftsbanken mussten erneut in diesem Jahr ihre Tore schließen. Am 5. März waren wieder vier fällig.

Damit zeigt sich deutlich, dass der Finanzsektor in den USA noch lange nicht aus der Krise heraus ist. Die Federal Deposit Insurance Commission [FDIC] hat daher weiterhin hohe Verluste auf Kosten der Steuerzahler hinzunehmen, um die Bankkunden zu entschädigen.

Würden diese Bailouts nicht vorgenommen, würde es zu einer größeren Bankpanik kommen. Allerdings entschädigt sie zwar die Kleinanleger, aber diese Mittel werden nicht von den übrigen Banken – insbesondere die großen Investmentbanken wie Goldman Sachs etc. – aufgebracht.

Perverse Lage im US-Finanzsystem
Auf der einen Seite gehen die kleinen Geschäftsbanken im Land reihenweise wegen der fortdauernden Immobilienkrise in die Insolvenz und erhalten offenbar auch keine Hilfe von der US-Zentralbank, denn bei nahezu Nullzinsen und unbegrenztem Zugang zu Zentralbankkrediten könnte nach gesundem Menschenverstand keine dieser Banken insolvent werden, wenn …, ja wenn man ihnen diesen Zugang nicht verwehren würde.

Dafür haben offensichtlich die großen verbliebenen Wallstreet Banken von Goldman Sachs, Citi und Morgan Stanley weiterhin mit riskanten Spekulationsgeschäften Milliardengewinne zu Lasten der Weltwirtschaft eingefahren. Dennoch können sie sich unbegrenzt mit Liquidität über die Zentralbank versorgen. Einen asymmetrischeren Wettbewerb kann man sich kaum vorstellen. Sollten die anderen Staaten der Welt insbesondere in Europa und Asien endgültig die Nase voll vom Finanzkapitalismus ? la Americaine haben, dann dürfte dies den Kollaps der US-Wirtschaft einleiten.

Obama und seine Mannschaft haben sich nicht aus der Kontrolle der Wallstreet befreit und wollen es offensichtlich auch gar nicht ernsthaft. Statt den kleinen Mainstreet Banken durch Liquiditätshilfen das Überleben zu sichern, lässt sie diese reihenweise scheitern.

Umgekehrt wächst kontinuierlich die Macht der wenigen Großbanken der Wallstreet, die unbegrenzte Liquiditätshilfen der Zentralbank in Anspruch nehmen können. Wenn Obama sich über seinen Popularitätsverlust und die Renaissance der Republikaner wundern sollte, dann liegt es an dieser Asymmetrie. Statt den Schwachen zu helfen, haben er und seine Administration sich mit der Wallstreet gegen sie verbündet. Hier finden die Republikaner ihr neues Wählerpotential.

Quelle: Readers Edition

Autor:
Georg Erber


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