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Altenpflege
08|02|2010



Das schöne Bild aus den Werbebroschüren...

Zuerst die Wirtschaftsmanager, dann die Finanzhaie und die Politiker und nun Ärzte und Pflegeheimbetreiber ...

So recht zu glauben ist es nicht, was da als nächste Scheußlichkeit ans Licht drängt – aber zu erwarten war es gewiß.

Gewissenlose Klinikärzte und geldgierige Pflegeheimbetreiber haben zueinander gefunden – wie Topf und Deckel oder wie Misthaufen und Gestank. Sie sind fleißig dabei, Menschen – und hier sind es hilflose und alte Menschen – als Handelsware einzusetzen.

Geht es den Medizinern in unserem Lande wirklich so schlecht, dass einige von ihnen alle geschworenen Eide außer acht lassen und dem Menschenhandel anheim fallen?
Das macht mir Angst!

Bei einer Reihe von Pflegeheimbetreibern wundert mich ein solches Handeln allerdings schon lange nicht mehr.

Warten wir nur ein paar Jährchen ab, dann haben mit Sicherheit auch die Regierenden das Gebiet für sich entdeckt, und die Nutzung der Ressourcen beschlossen, indem amtlicherseits eine Börse errichtet wird an der ausschließlich Seniorenpflegerechte gehandelt werden.

Nach Beispielen braucht man ja gar nicht zu suchen – die Berechtigungsscheine zum Luftverpesten sind doch ein leuchtendes Muster einer solchen politisch-wirtschaftlichen Begehrlichkeitserfüllung.

Wie das neueste Geschehen zeigt, werden sie doch schon in großem Umfang gestohlen, weil sie sich so schön leicht in klingendes Bares umwandeln lassen.

Da gehen doch tatsächlich Mediziner in ihren Kliniken mit Schleppnetzen auf Beutetour, um die darin gefangenen [älteren] Patienten dann an kaufwillige Pflegeheimbetreiber zu verhökern.

Und weil etliche Pflegeheimbetreiber wie verrückt dahinterher sind, diese Fälle zu bekommen um ihr Haus voll zukriegen, bietet der eine auch schon mal ein wenig mehr als der andere.

Das Geschäft scheint abzulaufen wie eine Auktion:
„Zum ersten …. zum zweiten …“ – und wenn der Preis für das Seniorenfleisch hoch genug scheint, dann donnert der Hammer „zum dritten“ auf das Pult und der Handel ist abgeschlossen.

Weil man in diesen Händlerkreisen ja noch Ehre hat, und sich wegen des guten Miteinanderauskommens ja revanchieren muß [eine Hand wäscht die andere], überweist man die Patienten zu unbedingt nötigen Behandlungen denn auch brav in das Krankenhaus zurück, von dem man die Ware gekauft hat.

Um die Vorgänge zu vereinfachen [Rationalisierung wird auch bei Verbrechern groß geschrieben], hat man seitens der Pflegeheimbetreiber schon einen Fonds gegründet in den fleißig eingezahlt wird und aus dem dann die Ansprüche der medizinischen Kopfgeldjäger befriedigt werden.

Niemand – auch nicht die Vertreter der Kranken- und Pflegekassen, die dieses Spiel ja mit den Geldern ihrer Mitglieder zu einem großen Teil finanzieren – kann die Abläufe durchschauen.

Oder will sie vielleicht gar keiner erkennen und somit nicht verhindern?

Wundern würde ich mich auch darüber nicht mehr.

Ewald Eden


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im Original:

To eers de Weertschkuppsmänädscher, denn de Finanzhaien un de Politikers un nu de Dokters un de Heimbedriefers …

To glööven is dat nich, wat dor nu as näächst an d’ Lücht to koamen schient – oaber to verwachten wee dat wiers.

Geweetenlos Klinikdokters un geldgierich Pläächheimbedriefers hevvt tonanner funnen – so as Pott un Dekkel.

See sünd hannich dorbi Minschen – un hier sünd dat ole hülplose Minschkes – as Hannelswoar intosetten. Geit dat us Mediziners wüggelk all so noar, dat see up Minschenhannel verfall’n mooten? Dat moakt mi baang. Bi een Riech van Pläächheimbedriefers wunnert mi liekers all laang niks mehr.

Wacht man noch ähm fief Joahr, denn hett ok de Regeern dat Rebett föör sükk utmoakt un een Börse inricht, an de denn mit „Senjorenpläächrechten“ hannelt word. Bispillen givt dat joa all nuch. Brukst doch blods an de „Berechtigungsschiens“ ton Lüchtverpesten denken, de nu joa all van Deefen klaut worden, wiel see sükk so moi licht to Doalers moaken loaten.

Een deel Dokters geit in hör Krankenhüüs mit Netten up Fang ut, üm to sehn well van de Patschenten man in een Pläächinrichting ovschuuven kann – tägen een fetten Prämie, dat is doch kloar. Un wiel de Pläächheimbedriefers dor so as maal achterto sünd, de Beärden in höör Hüüs vulltokriegen, bütt de een ok licht moal mehr as de anner. Dat geit woll so as up een Vergantung to: „Ton eersten … ton tweeden ... “ un wenner de Pries föör dat Senjorenfleesch hoch genuch is denn gallert de Hoamer “ton daarden” up de Dischploat, un de Hannel is ovschloaten. Wiel man joa Ehr hett – un wiel man sükk van wäägen dat goode mitnanner utkoamen joa revancheeren moot, stüürt man de Minschen to een Behandlung – un wenn d’ denn moal nödich deit – jüüst in dat Süükenhuus trüch, van dat man de Woar köfft hett.

Üm dat heele Waark eenfaker to moaken – Rationalisierung heet dat joa woll – schöält de Pläächeimbedriefers all een “Fonds” inricht hemm’n, in de noa bestimmten Kriterien inbetoalt ward, un up de anner Kant de Dokters utbetoahlt warden. Nümms – ok nich de Kassen, de dit Spill joa ton Deel mit Geller van hör Litten finanzeer’n – kann dor achter kieken. Ov will dat villicht sogoar keeneen?

Wunnern wüür mi ok dat nich mehr.



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