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Rücksturz in die Selbstbeweihräucherung



Das Industriegebiet Langewerth dient als Abkürzung für die Fedderwarden Pendler oder aber als Parkplatz für die Fahrschulen. Wenn schon ´mal jemand kommt, um vielleicht zu investieren kommt Klasse vor Masse. Da wird auch schon ´mal "Nein" seitens der Verwaltung gesagt".

30-03-2017 – Diese Ratsitzung begann mit der Entschuldigung einer inzwischen gespaltenen AFD, von der sich ein Mitglied im abgespaltenen und neu formierten Teil AfW [Alternative für Wilhelmshaven] in aller Form für seine "Wortwahl" von "Äußerungen" im Zusammenhang mit einer hässlichen Flüchtlingsdiskussion entschuldigte, nicht etwa distanzierte.

Vorher wurde seitens einiger Ratsmitglieder noch versucht, dieser Partei das Podium, das die Aktuelle Stunde letztendlich bildete, mit einem Antrag zur Geschäftsordnung zu entziehen.

Die AfD, die in Wilhelmshaven vier Ratsmandate durch die letzte Kommunalwahl errang, ist inzwischen in zwei Zweiergrüppchen aufgespalten, die AfD [Alternative für Deutschland] und die AfW [siehe oben]. Übergeordnete Körperschaften der Partei sollen nun entscheiden, wer offiziell für die AfD weiterhin Politik in Wilhelmshaven machen darf.

Gegen Thorsten Moriße Luft wurde Strafanzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung erstattet, die seitens der Staatsanwaltschaft laut Aussage von ihm selbst geprüft werde.

Moriße hatte in den betreffenden facebook threads nicht nur gefordert Teile der Gesellschaft von der Rechtsstaatlichkeit auszunehmen, sondern diese zu "vernichten" und behauptet "die Vergewaltigungswelle kann man wohl eindeutig den Flüchtlingen zuordnen". Das wurde vom gesamten übrigen Rat entsprechend gerügt.

Alles auf Anfang?

Den größten Raum aber nahm die Neuordnug der Wirtschaftsförderung in dieser Ratssitzung ein. CDU un WBV hatten einen Antrag "zur Prüfung der städtischen, für die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing (u.a. touristische Vermarktung) zuständigen Einrichtungen und Verwaltungsstrukturen" formuliert .

Was dann kam, war der sanfte einsichtige Oberbürgermeister 2.0, natürlich völlig geläutert und voller neuer Erkenntnisse, der sich neuerdings in der zweiten Reihe sieht und hinter die eigentlichen Akteure treten will, ohne jedoch das Zepter aus der Hand geben zu wollen, was die letztendliche Entscheidungsgewalt über zu beschließende Maßnahmen betrifft.

Die "Beinfreiheit", die die Wirtschaft von ihm fordere, was bedeuten würde, dass die Politik in den Hintergrund zu treten habe, um unabhängig agieren zu können, sieht er so nicht. Das wiederum bedeutet, dass alles beim alten bliebe und dass der amtierende Oberbürgermeister Andreas Wagner die geforderte Freizügigkeit eben nicht zulassen würde, weil die Ratsmitglieder über das Geld, das ausgegeben werden soll, die Oberhoheit behalten sollen.

In der Vergangenheit wurde der politische Raum so eingeengt, dass ohne den Verwaltungschef eigentlich gar nichts mehr ging, was auch dazu führte, dass sich der Wirtschaftsverband Wilhelmshaven Friesland mit Wagner überwarf. Laut der Aussage des Oberbürgermeisters soll sich das inzwischen wieder gelegt haben und den Power-Point-Sheets nach ziehen alle samt Hafenwirtschaftsvereinigung wieder an einem Strang. In der Presse konnte man nur vernehmen, dass der maritime Anteil dieser Aussage den Schulterschluss mit Wagner öffentlich zelebriert, der Wirtschaftsverband irgendwie noch so gar nicht – vielleicht haben wir da ja was überlesen.

In der wirklich langweiligen und selbstbeweihräuchernden Darstellung, bei der sogar ein Zuschauer auf der Tribüne einschlief, wurden diffuse Konzepte, Ist-Zustand und Zahlenspiele aneinandergereiht, die nicht nach Ordnung aussehen, sondern nach dem Chaos, das entsteht, wenn jemand etwas in die Hand nimmt, der den Mund nur allzu oft zu voll nimmt oder genauer gesagt, im Heuhaufen die Stecknadel der Erleuchtung beim Herumstochern zu finden hofft.

Schön waren auch seine Ausführungen zur Kritik an seiner Wirtschaftsförderungsaktivität selbst. Nurhayat Bakir [SPD] äußerte, dass in der Vergangenheit sehr wohl viel getan wurde, dass aber alles einen äußerst negativen "touch" bekam, als der Oberbürgermeister begann, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen. Das fand der gar nicht so witzig, wollte irgendwie kontern, was aber im großen und hellen Ratssaal vollends verpuffte.

Wagner hatte auch behauptet, dass er nicht so vorschnell mit Erfolgsverkündigungen an die Öffentlich ginge, was, bezogen auf die erlebte Vergangenheit aber genau das Gegenteil ist. Er selbst ist dafür bekannt, vorauseilend Vollzug und Erfolg zu verkünden. Wir erinnern hier nur an "Jet Port City" oder den chinesischen Investor Jade-Werke, der doch eigentlich schon längst Unterwasserkonstruktionen für Offshore-Parks inklusive importiertem Stahl auch Fernost produzieren wollte und auch sonst scharf darauf war, die Wartung von Windenergieanlagen in Angriff zu nehmen.

Das Industriegebiet Langewerth ist seiner Meinung nach für die Zukunft gebaut, genau so, wie der Jahrhunderthafen JadeWeserPort, Versprechungen, die den eigentlichen Erfolg schon vorwegnehmen, der in Wilhelmshaven aber komischerweise nicht eintritt, auch weil sich immer wieder die gleichen "Wirtschaftsweisen" an ewiggleichen Konzepten aus der Vergangenheit bemühen, mehr oder weniger abgewandelt, also lediglich neu verpackt.

Irgendwie, so unser Eindruck, scheint die Realität am amtierenden Oberbürgermeister Andreas Wagner vollends vorbeizugehen. Er hat seine Rohrkrepierer wohl einfach vergessen und führt nun den Wahlkampf seines Lebens, um wieder acht Jahre regieren zu können – wir wiederholen uns an dieser Stelle gerne: Gott bewahre!

Erstaunlich oder vielleicht eher typisch war, dass viele im Ratssaal mit Wagner jubellierten, so, als würde das Vorgestellte etwas völlig neuartiges sein, ähnlich dem achten Weltwunder. In Wirklichkeit ist die Zukunft noch gar nicht eingepreist und die bedeutet Automatisierung, was letztendlich zum Arbeitsplatzabbau führen wird.

Zur Realitätsauffrischung sollten diese Ratsmitglieder zusammen mit dem Verwaltungschef auch ´mal die Seiten von Radio Jade bemühen:
Zitat: " ... Wie Nordfrost auf Nachfrage von Radio Jade bestätigt, seien die Planungen für einen vollautomatisierten Standort jetzt abgeschlossen. ..."
[Quelle: radiojade.de – 29-03-2017 Nordfrost konkretisiert Neubau]

Fazit:

In Wilhelmshaven stirbt die Hoffnung weiternin zuletzt, von wegen alles bleibt anders.

In diesem Sinne – Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
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