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EWE – „Fest in kommunaler Hand“
29|10|2010



Geschäftsgebahren über Demokratie. Das ist die Devise des Energieversorgers "EWE", der vor dem Bundesgerichtshof verlor und bis zur Durchsetzung seiner eigenen Rechtsauffassung in Sachen Gaspreise klagt?

Was wir Bürger derzeit mit der EWE erleben dürfen grenzt schon stark an ein unseriöses Geschäftsgebaren.

Da wird höchstrichterlich festgestellt, dass die Preisanpassungen der EWE seit 2007 gegenüber den Sondervertragskunden unwirksam waren, und anstatt nun die so von den Kunden zu Unrecht erhaltenen Beträge wieder an diese zurückzuzahlen, wird von der Unternehmensführung nur taktiert und lamentiert.

Da wird ein Vermittler mit Henning Scherf benannt, welcher sich um eine kundenfreundliche Regelung bemühen sollte. Wozu?

Es gibt nichts zu vermitteln, der Richterspruch war eindeutig! Herausgekommen sind ein noch nicht einmal fünfzigprozentiges, pauschaliertes Rückzahlungsangebot und das auch nur für die derzeitigen Kunden. Dieses Vermittlungsergebnis ist nicht kunden- sondern ausschließlich unternehmensorientiert, von den Rückzahlungsmodalitäten einmal ganz zu schweigen.

Alles außer einer kompletten Rückzahlung ist für die so geschädigten Kunden unakzeptabel!

74% der EWE-Anteile gehören 21 Kommunen zwischen Ems und Elbe, welche sich in einem Zweckverband zusammengeschlossen haben. In der Satzung heißt es, „Der Zweckverband hat die Aufgabe, das Gebiet der Verbandsmitglieder im Interesse des Gemeinwohls sicher, preisgünstig, umwelt- und ressourcenschonend mit elektrischer Energie, Gas und Wärme zu versorgen und alle dafür geeigneten Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen.“

Diese Zielsetzung wird von den kommunalen Vertretern mit Füßen getreten, denn offensichtlich ist Ihnen mehr an der Dividende für ihre maroden Haushalte gelegen, als an den Interessen ihrer Bürger. Hier bekommt der Begriff Volksvertreter eine völlig neue Bedeutung.

Wenn dann auch noch die „Volksvertreterin“ des Landkreises Friesland, Ulrike Schlieper SPD als Aufsichtsratsmitglied der EWE AG, die freiwillige Zahlung der EWE als eine faire Lösung bezeichnet und sagt, dass der BGH ja die EWE nicht zur Rückzahlung verurteilt hat, dann ist das entweder dumme Ignoranz oder die arrogante Ausübung der Macht.

Ganz sicher aber hat das mit einem gesunden Rechtsempfinden und mit Moral und guter Sitte nichts mehr zu tun.

Wolfgang Ottens


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Kommentare

Horst Walzner | Wilhelmshaven

Liebe Mitstreiter im Kampf gegen zu hohe Energiepreise.
Hier gibt es doch wirklich nur eines
a.) gegen die eigenen gewählten und im Aufsichtsrat der EWE befindlichen Politiker vorgehen und diese auf den Pott setzen, solche Aussagen wie von Frau Schlieper sind dermaßen daneben, da es nur um Eigennutz geht, ähnliche Aussagen hatten wir schon von Frau Evers-Meyer, Herrn Funke und anderen Figuren (angebliche Volksvertreter gehört).
b.) es gibt nur eines, Kunden sollten geschlossen und mit aller Macht gegen die EWE weiterhin gerichtlich vorgehen, Widersprüche mit Kürzungen und notfalls ganz von diesem Versorger weggehen.
c.) die nächste Kommunalwahl 2011 kommt ganz bestimmt, da gibt es nur eines, die eigenen örtlichen Politiker auf den Pott setzen und vor der Wahl mit klaren Aussagen gegen die EWE aufzufordern.
Dieser größenwahnsinnige Geschäftsführer mit seinen um ihn schwänzelnden Figuren sollte wissen, wer ihn groß gemacht hat. Daher gibt es nur eines, die ihn groß gemacht haben, sollten ihn auch wieder in die Knie zwingen.
Mit allerbesten Grüßen und bis zur Gerichtsverhandlung, Kunden gegen die EWE, am 02.11.2010 in Oldenburg, zur stillen Demo davor
.



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