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Bis der Tod uns scheidet...
05|05|2010



Prof. Gundolf Gubernatis schien sichtlich zufrieden und erleichtert nach Ende des Prozesses.

... so lieb hatte man sich denn doch nicht mehr und einigte sich im Streit Gubernatis gegen das Reinhard-Nieter Krankenhaus gütlich.

Am zweiten Verhandlungstag vor dem Amtsgericht Wilhelmshaven kam es nach einem ruhigen, aber bestimmten Prozeßverlauf zu einer gütlichen Einigung, die hinter "verschlossenen" Türen ausgehandelt werden soll.

Die Richterin wollte wissen, was nun der wirkliche Grund für die Kündigung von Prof. Gundolf Gubernatis durch Prof. Jörg Brost gewesen ist und diesmal hatte man eine nach aussen schlüssig wirkende Begründung.

Die Verwaltung führt eine Umstrukturierung durch und führte eine Umverteilung der ehemaligen Gubernatis-Aufgaben auf andere "Schultern" durch.

Damit war klar, dass die Wiedereinstellung vom Tisch war und auch die Richterin empfahl den Weg zu einer gütlichen Einigung.

Die Sitzung wurde daraufhin unterbrochen und die Parteien suchten auf den Fluren des Amtsgerichts nach einer Summe, die beide Parteien zufriedenstellen könnte.

Soviel können wir sagen, die wir gespannt den Äusserungen der Anwälte und Beteiligten auf den engen Fluren folgen konnten: So billig, wie im ersten Angebot angedeutet [20.000 Euro] wurde es längst nicht.

Der Abfindungsbetrag soll laut lokalem Heimatblatt bei ca. 180.000 Euro liegen.

Besonders deutlich verlangte der Anwalt des Reinhard-Nieter Krankenhauses nach einer  schriftlichen Unterlassungserklärung, so daß Gubernatis keine Möglichkeit mehr erhalten sollte, über die Beteiligten herzuziehen.

Das lehnte der Anwalt des Klägers natürlich ab. Man stelle sich vor, ein solches Dokument würde unterzeichnet und irgendetwas würde von irgendwoher durchsickern. Das wäre so, als würde man alles daransetzen, um seine ausgehandelte Abfindung gleich wieder loswerden zu wollen.

Dieser aufgezeigte Sachverhalt verdeutlicht aber auch, dass man um jeden Preis verhindern möchte, dass eine Öffentlichkeit entsteht, die nicht der Geschäftsführung entspricht, so wie schon immer im ehrenwerten Reinhard-Nieter Krankenhaus, um es einmal überspitzt zu formulieren.

Interessant dürfte noch sein, ob der Aufsichtsrat der Kündigung unbedingt zustimmen muß oder nicht und ob die Aufsichtsratsentscheidung mit der doppelten Stimme von Ursula Aljets [SPD] so überhaupt hätte zustande kommen dürfen, was am Oldenburger Landgericht verhandelt wird. In erster Instanz wurde der CDU Wilhelmshaven Recht gegeben und die Stadt legte sofort Revision ein.


Prof. Jörg Brost [links im Bild] beim Verlassen des Gerichtsgebäudes.

Weiterhin stehen Veränderungen im Aufsichtsratsgremium des Reinhard-Nieter Krankenhauses an, d. h. hier sollen nun endlich Fachleute mit eingebunden werden und die Politik "herausgedrängt" werden.

In der Vergangenheit war die Tendenz eher umgekehrt, was ein wenig absurd erscheint und mit Sätzen wie: "Da wollen Politiker ein bischen Krankenhaus spielen" zu recht kritisiert wurde.

Ob wieder absolute Ruhe in das Tagesgeschäft des Reinhard-Nieter Krankenhauses einkehrt bleibt abzuwarten, aber eine endgültige Privatisierung deutet sich schon an, denn es ist fraglich, wie lange sich die Stadt Wilhelmshaven diese Institution noch leisten kann, schaut man einmal auf die Finanzkrise der kreisfreien Kommune.

Hinzu kommt eine neue Privatisierungsoffensive, so dass der Konkurrenzdruck der Krankenhäuser wie im Vortrag im Hotel am Stadtpark erwähnt auch der Verwaltung des Reinhard-Nieter Krankenhauses in Wilhelmshaven immer mehr Kopfzerbrechen bereiten dürfte.

Bis zur nächsten Kommunalwahl wird man sich mit einem "politischen Nein" wohl noch retten können, aber danach...

Wir wünschen den schon arg gebeutelten Angestellten, dass doch noch ein rettendes Konzept vom Himmel fällt und das mehr getan wird gegen das Artikulierungsverbot einiger Beteiligter des Reinhard-Nieter Krankenhauses Wilhelmshaven.


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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