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Helmut Stumm tritt zurück
24|02|2010



Stumm und die Kaderparteiführung hören ihre Basis und die Wähler schon lange nicht mehr. Ähnlich wie Gu-i-do leben sie in ihrer ganz eigenen Welt

Die SPD Wilhelmshaven setzt ihren Auflösungsprozess ungebremst fort. Nachdem der SPD seit Jahren die Mitglieder und Wähler gleich scharen weise davon laufen, bleibt alles gleich.

In Wilhelmshaven sind erst im September letzten Jahres über 20 Mitglieder geschlossen ausgetreten. Der Kreisverbandsvorstand der SPD besteht seit dem nur noch aus Fragmenten, da u.a. die zwei stellvertretenden Vorsitzendes das Handtuch geworfen haben. Nachgewählt wurde bisher nicht – wohl auch aus Personalmangel.

Seit fast einem Jahr versucht der neue Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes, Helmut Stumm, die Partei wieder auf den alten Kurs zu bringen. Mit teils lobenswerten Ansätzen biss sich Stumm aber die Zähne an den Platzhirschen und seiner eigenen politischen und personellen Mutlosigkeit aus. In einer dramatischen Kampfabstimmung hatte sich Stumm gegen seinen Mitbewerber Volker Block nur denkbar knapp durchgesetzt.

Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen ist jetzt zu vernehmen, dass Helmut Stumm sein Amt als Kreisverbandsvorsitzender zum im März stattfindenden Parteitag der SPD niederlegen wird. Dies soll Stumm bereits der SPD-Fraktion mitgeteilt haben – wohl noch vor seinem eigenen Kreisverbandsvorstand. Der Wahrheitsgehalt dieser Information wird sich in wenigen Tagen zeigen – es scheint aber viel dran zu sein.

Die SPD Wilhelmshaven steht nun vor einem weit größeren Scherbenhaufen, als noch vor der Wahl Stumms zum Vorsitzenden. Noch vor wenigen Tagen hatte Stumm die Neugründung der JUSOS zur Chefsache erklärt. Auch die JUSOS sind aufgrund massenhafter Parteiaustritte nicht mehr aktiv. Kaum zur Chefsache erklärt, will Stumm zurück treten – wer es versteht!?

Viel interessanter als die logische und nachvollziehbare Konsequenz Stumms ist die Frage nach seiner Nachfolge. Auch hier sind bereits die Namen bekannter Parteigenossen im Gespräch. Vielleicht versucht sich aber auch Volker Block erneut, der jüngst als Verteidiger von OB Menzel von sich Reden machte. Ob er kandidiert und über entsprechende Mehrheiten verfügt, wird sich ebenfalls zeigen.

Helmut Stumm hat probiert, etwas eckiges durch ein rundes Loch zu bekommen. Er wollte neue Wege beschreiten, ohne die Richtung zu wechseln. Von seinem Vorgänger Norbert Schmidt bei seiner Wahl noch frenetisch bejubelt, muss Stumm nun das Handtuch werfen. Die Partei bleibt wieder sich selbst überlassen und wird erneut in Selbstmitleid und Konsequenzlosigkeit ergehen.

Mitten in der internen Diskussion über Ratskandidaturen, Oberbügermeisterkandidaten und die Neuausrichtung der SPD verlässt der Kapitän sein Schiff. In der SPD scheint es eine neue Tradition zu sein, sich nicht über Inhalte auseinander zu setzen, sondern das Führungspersonal auszutauschen. Ähnlich dem Fußball muss der Trainer gehen, wenn die Spieler nicht funktionieren und die Zuschauer ausbleiben.

Auch zum Rücktritt Stumms wird es wohl keine inhaltlichen Debatten geben. Wird Hartz IV eine Rolle spielen? Was ist mit PPP-Modellen und der Verschuldung des städtischen Haushaltes. Wie soll es mit dem Voslapper Groden weitergehen, ist CCS-Speicherung sinnvoll? Wie steht es um die Förderung von Kultur und Sozialem? Wollen wir noch mehr Kohlekraftwerke in Wilhelmshaven, wie steht es um die soziale Gerechtigkeit an der Jade? All diese Diskussionen werden wohl auch in Zukunft ohne die SPD stattfinden.


Tim Sommer

Quelle:
www.timsommer.de

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