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Dr. Gu-i-do Mövenpick
13|02|2010



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Unser aller Vorbild in Sachen: Wie bau ich mir die Welt bis sie mir gefällt? - mit viel Spendengeld.

Der amtierende Außenminister warnt schon einmal vor einer besseren Versorgung von Hartz IV-Empfängern, nachdem der Einfluss der Politik beim Bundesverfassungsgericht scheiterte.

Während sich die politischen Instanzen wie z. B. Bundestagsabgeordnete mit Grundgehalt und einer zusätzlichen Pauschale [insgesamt ca 11.000 Euro] über Wasser halten, über deren Höhe natürlich nur sie allein zu entscheiden haben, werden Hartz IV-Empfänger wieder als "brandgefährliche" vom Staat subventionierte Bruttosozialvernichter abgestempelt.

Die Arbeitsmarktpolitik machts möglich

Der von Gerhard Schröder [ehemals SPD jetzt Gasprom] ins Leben gerufene Niedriglohnsektor ist nun flächendeckende Realität, d. h. Arbeitnehmer verzichten auf Lohn wie z. B. bei Opel. Auch Hafenarbeiter, wie bei Eurogate, müssen sich strecken und um 20 Prozent einschränken. Vom Öffentlichen Dienst fordern sogar ortsansässige FDP - Politiker eine Nullrunde.

Im übertragenen Sinne heißt das nichts anderes, als das der normale Arbeiter froh sein muß, überhaupt noch Arbeit haben zu dürfen.

Hinzu kommt, das der Anreiz, einen Job anzunehmen, sinkt, weil die Differenz zwischen Hartz IV und einem regulär erarbeiteten Gehalt so gering ist, dass man sich bei den paar Kröten Unterschied eher auf die Couch legen könnte. Dieser Anreiz ist durch die Globalisierung und durch das Legalisieren von Hedge Fonds oder Private Equity-Unternehmern fein säuberlich hausgemacht.

Private-Public-Partnership [PPP], also die flächendeckende Privatisierung, wird von Experten als der Ausverkauf Deutschlands bewertet und nicht etwa, wie es die Politiker postulieren, als Rettung der Kommunen und Länder, letztendlich durch noch mehr Schulden, die Generationen nach uns beschäftigen und in tiefe Depressionen stürzen dürften.

Gut, davon profitiert dann die Pharma-Industrie oder eine Heerschaar von Psychiatern, aber ob das der Stein der Weisen sein könnte, wagen wir ´mal zu bezweifeln.

Das alles haben die Politiker zu verantworten, die sich Lobbyisten für die Parteikasse mit Versprechungen aufpäppeln und schon längst vergessen haben, was sie vor wenigen Minuten eigentlich zum Begriff "Solidargemeinschaft" hätten sagen können.

Wir vermuten ´mal, dass die FDP mit dieser Art Meinungsmache nicht aus ihrem Umfragetief herauskommen wird. Der "Koch - Populismus" zieht vielleicht bei CDU Wählern in Hessen oder diversen Sponsoren, aber nicht bei klar einsetzendem Sachverstand.

Die Rüstungsindustrie in Deutschland verdient so gut wie noch nie, denn den Afghanistan-Einsatz lässt man sich jährlich 1,3 Milliarden Euro kosten plus Talibanauslöse [geplante 50 Millionen Euro]. Das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 kostet bis jetzt über 5 Milliarden Euro und für das zunächst als reinen Containerhafen geplante Hafenprojekt ohne Nutzen in Wilhelmshaven streitet man sich vor Gericht für zusätzliche Beiträge im Wert von 15 oder 50 Millionen Euro Steuergeld.

So zieht sich das Band der Subventionen bunt durch die Bundesländer und niemand dieser politisch Verantwortlichen könnte eine logische und nachhaltige Lösung für die Zukunft Deutschlands vorlegen.

Einige europäische Staaten nagen am Hungertuch [Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Irland] und Deutschland legte jüngst sein Veto für deren Entschuldung ein, denn die Bad Banks liegen schwer im Magen und man will kein Fass aufmachen, d. h. wenn man erst einmal einem hilft folgt das Dominoprinzip und die anderen folgen.

Irgendwann, so der gemeinsame Koalitonsoptimismus, kommt das Wachstum schon zurück, während sich Deutschland schon einmal vom Titel "Exportweltmeister" verabschieden mußte.

Man unterschlägt allerdings, dass die Wachstumsraten der Zukunft wesentlich geringer ausfallen werden.

Insgesamt lenkt Dr. Gu-i-do "Mövenpick" also von etwas ganz anderem ab, nämlich von verwirrenden politischen Heldentaten, die die Welt und Deutschland retten sollen oder unangenehmen aussenpolitischen Themen wie der Großoffensive gegen die Taliban und vom drohenden Staatsbankrott, der auch schon in prognostizierten 15 Jahren den USA droht.

Jetzt müssen wir also alle sparen, ausgenommen natürlich die Volksvertreter mit teilweise üppigen Nebeneinkünften und Pensionsansprüchen schon nach 4 Jahren.

Das Hartz IV Empfänger als "Oberschuldige" herhalten müssen ist nichts Neues und immer wieder gern genommen. Alleinerziehende sollen ja neuerdings auch als Mitschuldige an der drohenden Staatsverschuldung massgeblich beteiligt sein - was für eine Farce!

Was hat Dr. Gu-i-do "Mövenpick" denn schon richtig gutes für Deutschland geleistet?
Zunächst einmal hat er sichtlich dazu beigetragen, dass diverse Banken gerettet wurden und mitgeholfen, einen Schattenhaushalt einzurichten [Bad Banks].

"Systemrelevante Banken" nennt man neuerdings Geldzocker, die private Schulden mit Steuergeldern stopfen. In den Aufsichträten diverser Banken sitzen auch jede Menge Politiker, die hinterher irgendwie nicht alles mitbekommen haben wollen, sich entschuldigen und schnell zurücktreten, um andere Ämter auszufüllen.

Der Rechtsanwalt Dr. Gu-i-do "Mövenpick" promovierte 1994 zum Doktor mit einer Dissertation zum Thema: "Das Parteienrecht und die politischen Jugendorganisationen" an der Fern-Universität Hagen.

Hier ein kleiner Auszug aus Wikipedia zum "Wirken" des amtierenden Aussenministers:
Zitat: "Westerwelle ist seit 1980 Mitglied der FDP. Hier zählte er zu den Mitbegründern der Jungen Liberalen.
1983 wurde er in einer Stichwahl gegen Andreas Reichel als Nachfolger von Hans-Joachim Otto deren Bundesvorsitzender; ein Amt, das er bis 1988 behielt.
Seit 1988 ist er Mitglied des FDP-Bundesvorstandes.
Von 1993 bis 1999 war er außerdem Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Bonn. Als sein Vorbild nannte er Hans-Dietrich Genscher."

[Quelle: Wikipedia]

Mit der Wahl des Vorbildes war der Weg bis zum Parteivorsitzenden wahrscheinlich schon deutlich vorgezeichnet. Dass er einmal Aussenminister werden würde, konnten auch wir weder ahnen noch verhindern.

Das er nun aber Hartz IV Empfänger indirekt beschimpft passt zu dem Abgeordnetenbewußtsein für sich und seine Partei alles zu legalisieren, während die "Faulen" zur Tafel gehen oder zusätzlich zur üppig bemessenen Hartz IV Sondervergütung noch aufgestockt werden müssen.

Bösartige Zungen behaupten, man könne die Schleimspur zur Macht auch nach Jahren noch diffus erkennen, so wie die Bremsspur eines tödlich verunglückten Motorradfahrers.

Ein Einblick in Dr. Gu-i-do "Mövenpicks" Nebeneinkunftsliste zeigt die Entfremdung von der scheinbar so plausiblen Realität:
Zitat: "Guido Westerwelle hat in der Legislaturperiode 2005-2009 gemäß der veröffentlichungspflichtigen Angaben zu den Nebeneinkünften auf der Homepage des deutschen Bundestages rund 30 Vorträge gehalten, bei denen er Vergütungen von jeweils mindestens 7000 Euro erhielt.

Mindestens 7000 Euro im Jahr bezog er auch jeweils als Mitglied des Aufsichtsrates des Versicherungskonzerns ARAG, sowie als Mitglied der Beiräte der Deutsche Vermögensberatung AG, der Hamburg-Mannheimer Versicherungs AG und der Unternehmensberatung TellSell Consulting GmbH.

Aufgrund der groben Staffelung der Auskunftspflicht der Bundestagsabgeordneten bezüglich ihrer Nebeneinkünfte in drei Stufen handelt es sich hierbei um Mindestgrößen."

[Quelle: Wikipedia]

Jetzt weiss man auch, woher der Spruch kommt: "Leistung muss sich wieder lohnen!". Dr. Gu-i-do "Mövenpick" könnte Hartz IV Empfänger gleich reihenweise mitversorgen, würde er seine grundlegende Haltung gegenüber diesen "Auf-der-tasche-liegern" irgendwann einmal ändern.

Mit höchst anzunehmender Wahrscheinlichkeit wird es nie dazu kommen und so werden die Gesellschaftverlierer weiterhin beschimpft und müssen für politische Verfehlungen den Kopf hinhalten.

Es wird wohl eher so weitergehen:
Zitat: "Berlin - Es klingt wie eine liberale Grundsatzrede im Wahlkampf - und es ist eine Abrechnung mit all denen, die nach dem Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts für höhere Sätze beim Arbeitslosengeld plädieren: Vizekanzler Guido Westerwelle hat in einem Gastbeitrag für die "Welt" vor einer Missachtung des Leistungsdenkens gewarnt: "Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein. An einem solchen Denken kann Deutschland scheitern", schreibt der FDP-Chef und Außenminister...."
[Quelle: Der Spiegel | 11-02-2010]

Ganz vergessen hat er den "anstrengungslosen Wohlstand" für die Rettung der Banken, die etwa das zweifache des jährlichen Haushaltes ausmacht, die verfassungswidrige Parteienfinanzierung oder die Subventionen diverser Lobbyisten wie z. B. diesen Eiscreme-Lieferanten oder das Hotelgewerbe.

Inzwischen soll Hartz-IV auch umbenannt werden, weil das Image des Begriffes so gelitten hat, dass man damit keine positiven populistischen Schlagzeilen mehr produzieren kann.

Die TAZ macht schon einmal ein paar Vorschläge:
- Leyengabe
- Uschigold
- Gerhard Schröder Stipendium
- Harzer Roller
- Stirb langsam IV
- Hurzt IV

Dr. Gu-i-do "Mövenpick", wir haben da ´mal eine Frage: Sind ihre Äusserungen Vorsatz, schleichend einsetzende Demenz oder Überlastung?

Wir empfehlen zur Entspannung Fallschirmspringen!


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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