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Zum Leserbrief von Susanne Bauermeister [FDP]
29|07|2010



Der neue Ratssaal von Wilhelmshaven hat die eigentliche Arbeit für den Bürger auch nicht optimieren können.

Ein Bürger macht sich Gedanken und bekommt statt Antworten ein Klagelied zu hören.

Es gibt sie noch, die Bürger, die sich Gedanken um die Zukunft der Stadt machen. Und einige von Ihnen machen sich die Arbeit, ihre Meinung in Leserbriefen nieder zu schreiben.

In einer Zeit, wo die gewählten Politiker nach den Wahlen bis kurz vor den nächsten Wahlen jeden Kontakt zum Normalbürger verloren haben, sind diese Leserbriefe besonders wichtig.

Auch wenn in den Leserbriefen nicht immer alle Fakten richtig dargestellt werden, gibt der Inhalt doch immer wieder Aufschluss darüber, worüber sich die Bürger Sorgen machen, wo sie Probleme sehen, zeigen Missstände auf, und üben natürlich auch Kritik.

Nicht immer sind diese kritischen Bürger mit allen Fakten versorgt, was man aber sicher nicht dem schreibenden Bürger, sondern der Informationspolitik der Politiker, der Stadt, und auch der Medien zum Vorwurf machen muss.

So finden sich auch im Leserbrief von Herrn Pickert einige nicht ganz korrekte Darstellungen rund um das Thema Restaurierung KW-Brücke und Ausbau der Jadeallee.

Dieses Informationsdefizit von Herrn Pickert hätte sicher genügend Anlass für Frau Bauermeister gegeben in einem Leserbrief diese Dinge klar zu stellen. Aber Frau Bauermeister schreibt nicht, um die Sachverhalte zu klären. Und nur die Aufklärung hätte Grund dieses Leserbriefes von Frau Bauermeister sein müssen. Nicht aber kann die reine Darstellung, was die Kommunalpolitiker doch für ehrbare, fleißige Menschen sind, die einzige gewollte Botschaft sein.

Das Frau Bauermeister - wie viele andere Kommunalpolitiker es auch bei jeder Gelegenheit tun - besonders darauf hinweisen muss, dass wir Ratleute keinen geregelten Feierabend haben, uns auch oftmals am Wochenende engagieren und das alles in unserer Freizeit ehrenamtlich, ohne Entgelt tun, ist nicht nur überflüssig, sondern auch falsch.

In unserer Stadt gibt es viele Bürger, die in ihrer Freizeit, auch an Wochenenden, und bis in die Nacht, ehrenamtlich tätig sind. Neben den teilweise unendlichen Arbeitsstunden investieren sie in ihre ehrenamtliche Tätigkeit häufig auch noch erhebliches Geld aus eigener Tasche.

Niemand kommt hier auf die Idee ihnen am Ende des Jahres pauschal 256 Euro für Benzin zu überweisen. Niemand zahlt ihnen jeden Monat 250 Euro Aufwandsentschädigung, oder kommt gar auf die Idee noch einmal 13 Euro zu zahlen, wenn Sitzungen oder Beratungen anfallen - und das sind nur die Mindestsummen für einen Ratsvertreter.

Auch diese ehrenamtlich tätigen Bürger tummeln sich nicht am Südstrand und schreiben sehr selten Leserbriefe. Ja, sie klagen nicht einmal darüber, dass sie sogar für jeden „Fehler“ den sie machen persönlich haften müssen.

Neben der Tatsache, dass wir Kommunalpolitiker nicht wirklich ernsthaft behaupten können, dass wir ehrenamtlich tätig sind, haben wir mit den tatsächlich ehrenamtlich tätigen Bürgern eines gemeinsam: Wir tun dies freiwillig!

Natürlich möchte ich mit den Angaben über die Aufwandentschädigungen nicht den Eindruck erwecken, als würde Ratsvertretern keine Entschädigung zustehen. Aber nur, wenn wir unsere freiwillige Aufgabe als Bürgervertreter ernst nehmen, aktiv an einer besseren Zukunft dieser Stadt arbeiten, und das Wohl der Bürger in den Vordergrund unserer Arbeit stellen.

Wenn die Bürger in einem Leserbrief zum Ausdruck bringen, dass der Rat der Stadt anscheinend wissentlich und leichtfertig Planungen abnickt, sollte sich die Reaktion auf die Klärung der Sachverhalte begrenzen, nicht aber auf ein reines Klagelied.



Joachim Tjaden

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