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Als die Wilhelmshavener FDP die Marktwirtschaft erfand
11|09|2010



Manchen PolitikerInnen, wie Michael von Teichman [FDP] empfehlen wir dringend, das, was sie im Rat verabschieden, auch einmal nachzurecherchieren.

Neulich, tja neulich war noch alles gut - neulich, da hatte man noch gemeinsame Ziele!

Da sprach man zusammen, trotz differenzierter Vorstellungen von Demokratie oder Schuldenabbau, da war man noch gemeinsam im Unterausschuß, der bis heute kein zufiedenstellendes Ergebnis für die Wilhelmshavener BürgerInnen gebracht hat, der wurde wie immer schön vertagt.

Und so finanzierenen sich die etablierten Parteien fleißig weiter, ihre Wahllokale, Wahlplakate und natürlch sich selbst mit teilweise horrenden Aufsichtsratsbezügen bei fraglichen Leistungen für das Gemeinwohl und versprechen uns schon die nächste Blase, gepaart mit der Mär vom ewigen Wachstum.

So ist er halt der Neoliberalismus, den die FDP wie keine zweite Partei unverholen propagiert und solch merkwürdige Klientelpolitik betreibt, wie die Subventionierung der Hotelbranche durch Steuersenkungen. Einige Städte konterkarieren den FDP - Beschluß inzwischen und wollen eine sogenannte Bettensteuer erheben.

In Wilhelmshaven gibt es einen Vertreter einer inzwischen zur selbstverschuldeten Bedeutungslosigkeit verkommenen Minipartei, nimmt man die jüngsten bundesweiten Erhebungen, der sich "aufspielt", als hätten seine "Weisheiten" die Mehrheit im ganzen Lande, nicht nur in Wilhelmshaven.

Wir erinnern uns an solch legendären Sätze wie:
"Man kann den Jadebusen nicht keimfrei machen", sagt der Wilhelmshavener Amtsarzt, bezogen auf jahrzentelange Fäkalieneinleitungen trotz Zentralkläranlage in Wilhelmshavens letzte verbliebene Vorzeigebadezone für umsonst am Südstrand.

Während die Einleitungen aussenstehende Touristen entsetzt und sogar schon welche ihren Urlaub nach Wissenseinholung kurzentschlossen in Gegenden verlegten, die als fäkalienfrei gelten, trommelt Michael von Teichmann mit im Kanon des: "Das ist doch gar nicht schlimm ... gut es ist kein Rosenwasser ...".

Noch mehr Weisheiten lieferte der Fraktionsvorsitzende zur Energiepolitik Wilhelmshavens, dieses Dorf am seefischfreien Tiefwasser, das gleich Platz für bis zu 4 Kohlekraftwerke macht, damit auch der letzte Tourist begreift: "Ich fahr lieber gleich nach Mek Pomm ...".

Da soll es nämlich Menschen in Lubmin geben, die wollen keine Dreckschleudern, in Zeiten, in denen die Energie in einer Symbiose aus verschiedenen alternativen Energieerzeugern gewonnen werden kann. ... in Kiel übrigens auch, oder in Köln oder Emden ... Diese Gegner sind aus kommunalpolitischer Sicht wahrscheinlich alle ferngesteuert!

Das Umland macht es uns mit seiner Friesenenenrgie gerade vor und obwohl es nur ein Katzensprung bis dorthin ist, macht Wilhelmshavens politische "Haute volée" einen auf "Dicke Hose" und plant wahrscheinlich demnächst die Ortsschilder umzugravieren, wo dann stehen könnte:
Wilhelmshaven, Oberzentrum vom Oberzentrum, das Fleckchen Erde, wo Intelligenz selten eine Chance hat und bestimmt nicht mit dem Gros der kommunalpolitischen Köpfe verbunden werden kann.
[Anm. d. Red.: Wegen dieses Textes würde es wohl jähe Vollbremsungen und Auffahrunfälle geben, wahrscheinlich ist er deshalb noch nicht auf den Schildchen zu sehen.]


Tja, das war wieder so eine spitze Bemerkung, die lieber nicht geschrieben werden sollte, weil sie auf einige wenige ehrverletzend wirken könnte, die immer noch glauben, dass Kritik Zeitverschwendung ist, da wir ja unsere Volksvertreter gewählt haben, die an unserer Stelle sinnvolle Entscheidungen z. B. im Rat der Stadt treffen sollten. Das kann jeder sehen wie er möchte, aber er sollte sich vorher einmal im maroden und antyzyklischen Boomtown umsehen, wo man ganz plötzlich Ölpipelines auf Hotelbaugrundstücken findet, von denen niemand etwas weiß oder jüngst auf dem Baugelände des ehemaligen "Plaza Domus", wo ein Gasometer stand und noch Reste im Boden versickerten, die, man glaubt es kaum gesundheits - und umweltschädlich sind und nebenbei ganz schön stinken.

So kann man sich natürlich auch seiner Altlasten entledigen, trotz Gutachten von 1989, das der Stadt vorliegt.

Aber, eigentlich waren wir ja beim Neoliberalismus, diesem wirtschaftlichen Drehmoment, das es denjenigen, die z. B. nicht mehr so viel Lohn zahlen wollen, erlaubt, der Bundesregierung und den Gewerkschaften Bedingungen aufzuzwingen, die andere an den Rand der Armut bringen.

Für die haben diese grenzenlosen Verfechter einer "sozialen" Marktwirtschaft auch noch etwas im Gepäck:
Da war doch was mit "vom Tellerwäscher zum Millionär". Das kann man doch prima auf Deutschland übertragen, wie so vieles aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ausser man ist Moslem und gilt generalverdächtig schon ´mal als Terrorrist. In Deutschland sollen die jetzt laut Sarrazin statistisch weniger Hirn haben, wieder andere vordefinierte Randgruppen sollen sogar besondere Gene haben, die intelligenzmindernd sind.

Man sieht also, die Wogen schlagen hoch und man ist schon kurz davor dieses mit seinem Gegenüber zu tun, weil man sich selbst nicht mehr zu helfen weiß und viel mit dazu beigetragen hat, dass Wilhelmshaven so ist wie wir es heute sehen und erleben. Gesprächsangebote kann man sich trotz selbst verschuldeter Randerscheinung [FDP] leisten und geradezu damit prahlen, fast täglich schön polarisierend ausgebreitet im lokalen Heimatblatt.

Es ist, als hätte sich in der kleinen Partei ein Westerwelle-Vulgaris-Virus verbreitet, eine unheilbare Krankheit mit dem Willen zur Selbstzerstörung, den man natürlich gerne mit anderen Teilen möchte, die aber komischerweise nicht wollen.

Vergleichen Sie doch einfach einmal die Wilhelmshaven-Jetzt-Situation mit Fotos und eigenen Bildern von Gestern, machen noch kurz eine Abstecher nach Mek-Pom, und bilanzieren ihre eigenen Erlebnisse. Einige, das wissen wir, denen ist jetzt zum Heulen zumute, aber wir wissen ja vom meinungsmachenden lokalen Heimatblatt, das diese Form der Ideologisierung glänzend beherscht: das ist doch nur eine Minderheit, eine Randgruppe und die stirbt sowieso bald aus, denn die Lobbyisten geben ihnen den Rest und senden ihnen trotz Nichtwollens weiterhin, quasi vom Nachbarn, Broschüren, die alles ausblenden, was nicht sein soll.

So ist es auch bei vielen PolitikerInnen, von denen jede[r] seine ganz eigene Meinung vertritt, manchmal, so hat man das Gefühl, bis der Arzt kommt.

Der Arzt, auf den wir jetzt noch einmal zurückkommen möchten, verbreitet nun trotz gegenteiliger Einschätzungen mit anhängigen Statistiken, also auf der Basis von Vermutungen, das irgendwann morgen alles gut werden wird, außer vielleicht die Sache mit dem "Rosenwassereintrag" im Jadebusen, weil zu teuer oder dem undurchsichtigen Banter See, der eigentlich erstmal die Wissenschaft beschäftigen sollte, nicht die Parteien, die sich auf alles vor dem nächsten Wählerurnengang konzentrieren, außer auf die "Wahrheit"!

Wahrheit ist relativ, würde Ihnen Michael von Teichman wahrscheinlich ins Ohr säuseln, um auch noch den letzten verbliebenen Restbereich im Gehirn zu vernebeln. Dadurch leidet das Liebesleben dieser einstmals so liberalen Partei, die WählerInnen verlassen das sinkende Schiff und mögliche Kooperationspartner, die teilweise bloßgestellt werden, reagieren verärgert über diese Alleingänge.

Wilhelmshaven, das sei nochmals nebenbei bemerkt, hat wirkliche Probleme und da sollte man auch enmal über seinen eigenen Schatten springen und die randalierte Festplatte vielleicht doch einmal von einem Fachmann duchsehen und neu justieren lassen, sonst könnte es bei der nächsten Kommunalwahl ein paar entsetzte FDP-ler geben, die, was den Einzug ins Stadtparlament betrifft, plötzlich vor verschlossenen Türen stehen.

Dann sind auch die Tantiemen aus der Holding weg:
Michael von Teichman:
2008:
GEW Wilhelmshaven GmbH = 3.450,- €
JadeWeserAirport GmbH = 66,- €
2009:
GEW Wilhelmshaven GmbH = 3.600,- €
WFG Wirtschaftsförderung in Wilhelmshaven GmbH = 600,-€
JadeWeserAirport GmbH = 66,- €

... und auch die netten Sprüche:
Zitat: "Liberale Grundprinzipien müssen auch in der Kommunalpolitik gelten und umgesetzt werden! Freiheit des Einzelnen geht vor staatlicher Reglementierung. Um seine Freiheitsrechte wahrnehmen zu können, braucht der Bürger verlässliche Informationen und Transparenz bei den staatlichen Organisationen.

Daneben und deswegen muss gelten: soviel Privat wie möglich, soviel Staat wie nötig.

Das Geld, das die Kommune ausgibt, ist das Geld der Bürger und muss mit größter Sorgfalt verwaltet werden. Bildung und Kultur sind Voraussetzungen eines freien Bürgers."

[Quelle: Tantiemen und Text: Wilhelmshaven.de | Michael von Teichman [FDP]]

Schöne "heiße Luft", nicht wahr, von einem Mann, der mit einigen immer weniger werdenden seine ganz persönliche Sicht der Markwirtschaft erfand!

... Dumping- und Niedriglöhne sowie Stuttgart 21 lassen grüßen und war da nicht etwas mit einem Containerhafenbau zum Wohle aller?


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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