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Bernd Rech gründet erste Bad Bank für Wilhelmshaven
20|10|2010



Einer der Visionäre fürs Grobe: Bernhard rech [CDU]

Schulden hat Wilhelmshaven inzwischen buchstäblich wie Sand am Meer. Heiko Hoff ist dadurch völlig hoffnungslos geworden und tritt in den Ruhestand.

„Einfach Sand in den Banter See kippen“ titelt die WZ am Dienstag, 5. Oktober 2010, auf Seite 8.

„Ein CDU-Ratsherr verblüffte alle mit seiner Idee“, heißt es weiter. Während der ziemlich chaotischen und einschläfernden Finanzausschuß-Sitzung am Vortag muß die Idee von Bauunternehmer Rech wie ein geistiges Erweckungserlebnis oder Hirndusche gewirkt haben.

Vielleicht hat Herr Rech ja mit „Sand“ in Wirklichkeit die Schulden gemeint, die Wilhelmshaven inklusive seiner ganzen geheimen Parallelgesellschaften zum Haushalt jährlich macht. Dann wäre seine Idee wirklich genial. Die erste Kommune mit einer Bad Bank. Alle Schulden einfach auslagern und in einen See kippen. Damit ist das Problem ziemlich einfach und schnell gelöst.

Vielleicht hat Herr Rech ja auch realen Sand gemeint, den, der zwischen den Zähnen knirscht, wenn man bei Wind sich länger am Strand einer ostfriesischen Insel aufgehalten hat.

Wenn er diesen gemeint hat, ist seine Idee ebenfalls genial:
Wilhelmshaven schafft sich neue Immobilienflächen, kann gar – wie Stuttgart es auch zur Zeit vollzieht – ein völlig neues Stadtviertel aus dem Boden, Verzeihung, aus dem Wasser stampfen.


Wilhelmshaven braucht Bernd Rechs Idee einfach nur fortdenken und gleich den gesamten See zuschütten. Und das in der Nachbarschaft befindliche Nachbar-Hafenbecken [vor dem Bontekai] gleich mit. Dann hören auch die Beschwerden der Einwohner der Norfolkstraße zum Wochenende an der Jade etc. auf.

Man kann riesige Altersheime beplanen und dann natürlich auch bauen [freuen sich die ortsansässigen Bauunternehmer] und Wilhelmshaven endlich zur ungeschlagenen Handwagen-Metropole Europas machen! [Handwagen = Rollator]. USA hat Florida als Seniorenhauptwohnsitz, Europa hat Wilhelmshaven! Was für Aussichten!

Nun aber mal ernst. Fakten:
Wodurch kommt eigentlich die Blaualgen-Plage im Banter See zustande?

Es gibt bisher nur Mutmaßungen. Einleitungen der Anrainer des Banter Sees. Industrie-Betriebe und Datscha-Inhaber rundrum [Kleingärten]. Fäkalien-Einleitungen gibt es so vielleicht nicht nur am Fliegerdeich. Fehlende Durchmischung der getrennten Temperatur-Schichten im Wasser sollen ein übriges tun, daß es dann zum Blühen der giftigen Algen kommen kann. Denen scheinen die Zuleitungen wohl zu schmecken.

Sollte es so sein, daß die Einleitungen Ursache des Algenwachstums sind, dann nützt allerdings ein Zuschütten des Sees bis auf 3 m Wassertiefe, so wie es Stadtrat Bernd Rech vorgeschlagen hat, herzlich wenig. Ganz im Gegenteil. Die Konzentration der Einleitungen in einer um ein Vielfaches geringeren Wassermenge ist dann ja noch viel höher!

Hat der Herr Rech im Chemie-Unterricht damals nicht aufgepaßt? [Vielleicht hat er gerade schnelle Autos in sein Heft gemalt.]

Noch mehr Blaualgen wären also die Folge.

Vielleicht sollte man erst einmal noch genauer nach den Ursachen forschen. Und das Geld für eine umfangreiche wissenschaftliche Untersuchung ausgeben. Geld für einen Rechtsanwalt, um gegen Internetkritiker von Herrn OberUnterBürgermeister Menzel vorzugehen, ist schließlich auch sofort da. Oder für AöR-Gutachten.

Oder man kürzt mal für ein Jahr das oppulente Jahresgehalt von Herrn Feuerwehrautoeinweiher Wilfrid Adam.

Dann hätte man das Geld schnell, unbürokratisch und effektiv beisammen. Das wollen doch die Herrn von der CDU und FDP immer. Unbürokratisch. Also, mal ran, Herr OB. Und dann kann man ja weiter geniale oder auch nur einfach praktische Lösungen einsammeln. Und umsetzen. Und vielleicht können dann irgendwann in absehbarer Zukunft Wilhelmshavener sogar wieder im Banter See baden.

Mit den Schulden müssen wir uns dann allerdings doch noch einmal etwas anderes überlegen. Vielleicht würde da auch eine wissenschaftliche Analyse helfen. Eine, die offen und transparent erst einmal die tatsächliche Lage aufdeckt und öffentlich macht, so daß sich dann ein demokratischer Gedankenprozeß anschließen kann.

Mit genialen Grüßen
Heidi Berg

Links:
18|10|10 Boomtown gegen Elbedorf

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Kommentare

Horst Walzner | Wilhelmshaven
... da ich echter Schlicktauer bin, habe ich auch schon in den 50er gern im Banter See gebadet. Damals gab es die Algenplage nicht, wie sie heute dargestellt wird. Aber eines sollte uns klar sein die Idee des Herr B. Rech ist doch toll, seine Baufirma hätte auf Jahre zu tun und er könnte zig tausende LKw-Ladungen (gesponsort von J.H.Niemann und dem JadeWeserPort) in den Banter See verbringen.

Das bringt uns wieder hunderte, wenn nicht sogar tausende von Arbeitsplätzen.

Ich staune nur, das die Herrn Schmidt und Adam da noch nicht drauf gekommen sind. Aber die sind ja von der anderen Fakultät, die ja nicht mehr miteinander über vernünftige Lösungen für Wilhelmshaven sprechen.

Nun aber mal ehrlich, ich gehe nicht davon ab, das der Banter See mehr Durchfluss benötigt, früher war der Damm erheblich durchlässiger, man hat ihn dermaßen verdichtet, so dass kein Durchfluß mehr möglich ist. Die bisher unendeckten Einleitungen, egal woher, tun ein weiteres. Ein realer vernünftiger Vorschlag wäre, durch die Fachhochschule mal eine Untersuchung (ideal für Studenten Praxis zu üben und kostet kein Geld, wie sonst bei den Gutachten durch unsere Fürsten) über die Möglichkeit von Einleitungen in Form von Zuleitung durch den Ems-Jade-Kanal zu prüfen, wenn auch erstmal theoretisch (ist heute durch Computeranimation möglich). Wenn auch die Taucher rumjaulen, dann haben sie keine klare Sicht mehr, haben die im Moment auch nicht.

Drei Zuleitungen von der Mariensieler Schleuse, hinter Manitowoc in die Erde verlegen, mit Schiebern am E-J-Kanal versehen und in den Banter See einleiten. Das Gleiche am Damm , zwei außen und ein Rohr in der Mitte ebenfalls durch legen. Dann ist auf jeden Fall erheblich mehr Bewegung im See. Durch das Verschließen des Mariensieles, ist dort der gesamte Bereich im Außendeichbereich versandet und würde keine Tiefe für einen Anschluß durch den Seedeich bringen. Aber so wie ich die Sache sehe, sind dieses alles nur Spöckereien von dummen Bürgern dieser Stadt, dabei hat man doch mal rumpalavert, mehr auf die Bürger einzugehen. Da kann ich nur rüber lachen.



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