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Kommentar zu „Wüstenbildung“ von Wilhelm Schönborn
15|09|2010



Was kostet die Welt? Fahren sie eine Viertelstunde durch Wilhelmshavn und sie sehen das Resultat dieser vorherrschenden Denkweise z. B. an abgesägtenLaternenpfählen.

Sehr geehrter Herr Schönborn!

Sie haben leider den Nagel auf den Kopf getroffen. Bzw. ein ganzes Nagelbrett. Das Nagelbrett des homo oeconomicus.

Zu besichtigen ist dieser inzwischen nicht nur auf den Betriebswirtschaftsfakultäten deutscher Universitäten, er wuselt inzwischen überall herum: In Fußgängerzonen, Innenstädten allgemein, in der evangelischen Kirche, in der öffentlichen Verwaltung und in den Parlamenten! Er ist eingedrungen in offenbar eine Mehrheit der deutschen Gehirne. Alles, was nicht niet-und-nagelfest ist, wird inzwischen dem rationalen Intellekt des: „Ja, und was kostet das?“ unterworfen.

Wo liegen die Wurzeln dieser Entwicklung?

Vor etwa hundert Jahren wurden Mietshäuser und Gründerzeitvillen noch hübsch und aufwendig mit Stuck außen und innen verziert. Der Kachelofen im Wohnzimmer war ein Schmuckstück für sich. Heute wird eher Ästhetik vom Typ „Kalkar“ oder „Biblis II“ bevorzugt. Spaß beiseite, was brachte den Umschwung ins Spröde bis ins Negative?

In den zwanziger Jahren entfaltete sich noch enorme Kreativität in Deutschland. Trotz eines verlorenen Krieges, in den man mit Hurra und Helau gezogen war. Man denke nur an das Bauhaus, welches in den zwanziger Jahren entstand, oder die Künstlergruppen „Die Brücke“ etc. Aber dann kam Herr Ratzeputz Adolf Hitler. Mit einer Menge anti-kreativer Leute im Gefolge. Ein Truppenübungsplatz hat halt auch so seinen Charme.

Wen klagte der Selber-Vierteljude an? Die Juden.

Sie seien die Profitgeier, an denen das deutsche Wesen weggenesen würde. Die Leistungen der Juden im Gebiete der Medizin, Architektur, Wissenschaft allgemein, Jurisprudenz wurden nicht anerkannt. Man schmiß die gerade praktizierenden jüdischen Leistungsträger einfach raus. Erst entfernte man sie von ihrem Arbeitsplatz, dann aus dem öffentlichen Leben und schließlich überhaupt.

Großreinemacheaktion in Deutschland.

Die frei werdenden Stellen wurden durch ausschließlich dem Gemeinwohl-verpflichtend-denkenden DEUTSCHEN Arierrassenbestandteile aufgefüllt. Dies hatte eine ganz praktische Folge. Viele, die bisher keinen Job hatten, bekamen plötzlich wieder einen, und manche stiegen abrupt in der Karriereleiter auf. Einfache Leute waren plötzlich Gauleiter oder auch „nur“ Universitätsdirektoren, wie an der Münchner Universität z.B., wo ein reinrassiger Deutscher gleich nach Amtsantritt sämtliche weibliche Studentinnen nach Hause zum Kochen und Kinderkriegen schicken wollte [was damals eine Spontandemo sämtlicher Studenten zur Folge hatte, und das im bereits voll etablierten und sicherheitsapparat-gut-ausgestatteten Dritten Reich!].

Es gab damals einen weit verbreiteten Witz: „Du, was heißt eigentlich NSDAP?“ „Na, ganz einfach: Na? Suchst Du auch Pöstchen?“.

Das bisher von den jüdischen Mitbürgern doch noch recht elegant und mit viel Selbstdisziplin und Bildungshintergrund ausgeübte ökonomische Prinzip wich damals in Deutschland einer primitiveren Form desselben Prinzips: Hier eine Schliche, dort Vitamin B, und da auch noch mal was geklaut …

So sah es aus! Die Deutschen, also die reinrassigen, waren, die Schlesier ganz vorne an, dem Volksmund nach, die Sechs-Siebengscheiten, die überall eine Schliche fanden, um – ganz privat – von kollektiven Prozessen zu profitieren. Hauptsache, man hatte mehr als der Nachbar. Ohne Thomas Mann im Bücherschrank.

Und dieses Prinzip gilt offenbar noch heute. Nach dem knapp verpaßten Endsieg kamen die Amerikaner, die bis dato Weltmeister auf dem Gebiet Handel und Wandel und Marktmacht ausnutzen bis zum geht nicht mehr. Wettbewerb steht sowieso nur immer auf dem Papier. Monopole muß man erringen, dann geht es einem auch wirklich gut.

Und so wurde es dann in der nun deutlich  gesund[?]-aber zumindest territorial zusammengeschrumpften BRD „neu“ eingeübt: das ökonomische Prinzip a la USA. Hello friend, welcome here in Germany, we can it auch!

Und so lobte Franz Josef Strauß seine amerikanischen Freunde, insbesondere die bei der Firma Lockheed [Starfighter] usw. Und alle anderen machten es ihm gerne nach.

Und dann kamen die 80er und 90er: Aus der Militärsprache wurden Begriffe entlehnt wie „Standort“ oder „Aufgestellt“ und die Gesellschaft und Kultur wurde von dieser Sprache und diesem Denken an die Wand gedrängt und dann entsorgt/vollständig unterworfen: „Wirschaftsstandort Deutschland“, „Bildungsstandort Deutschland“, „Wir sind in der Partei gut aufgestellt“, „die Menschen [Sklaven] in Arbeit bringen“. In Berlin gibt es die erste Grundschule, die als Aktiengesellschaft geführt wird. Warum nicht? Warum machen wir das Lebensrecht in unserer Gesellschaft nicht gleich vom ererbten oder ergaunerten Bankkonto abhängig?

Naja, es gibt auch Fleißige im „Mittelfeld“. Die möchte ich ja nicht mit den oben genannten in einen Topf packen. Aber was nützt es? Die Militärsprache hat sich wie ein Virus in allen Menschen verbreitet, die meinen, zum Zustand unseres öffentlichen Gemeinwesens irgendetwas sagen zu müssen. „Die Löffel und Töpfe in unserer Kantine sind breit aufgestellt und warten sehnsüchtig auf ihren Einsatz auf dem Schlachtfeld der Großküche ...“ Wer nicht diese Sprache benutzt, ist gleich unten durch und wird nicht mehr ernst genommen. Denn wir sind eine Leistungsgesellschaft. Durch und durch.

Wie gut, daß nur die Juden Profitgeier sind. Und da die ja andere Gene haben, besteht bei den Deutschen, jedenfalls den reinrassigen, keine Gefahr.

Übrigens eine interessante psychologisch-historische Parallele: Hitler war ein Vierteljude, und machte dieser Kultur in Europa den Garaus. Irgendwie hatte er Probleme wohl mit seiner Herkunft. Sarrazin trägt einen muslimischen Namen. Interessant, oder?

Bei Wikipedia finden wir folgendes:
„Sarrazin ist ein französischer Familienname, der etymologisch auf die Sarazenen bzw. verwandte Begriffe zurückzuführen ist“, und: „Sarazenen" ist ein Begriff, der ursprünglich einen im Nordwesten der arabischen Halbinsel siedelnden Volksstamm bezeichnete. Im Gefolge der islamischen Expansion wurde der Begriff in lateinischen Quellen und im christlichen Europa als Sammelbezeichnung für die muslimischen Völker, die ab ca. 700 n.Chr. in den Mittelmeerraum eingedrungen waren, verwendet, meist in angstgeprägtem Sinn." .

Wir sagen:
Toll! Der Muezzin Sarrazin haßpredigt gegen die Muslime, und kassiert dafür eine üppige Pension von der Deutschen Bundesbank. Und hat selber irgendwie muslimische Wurzeln.



Heidi Berg

Links:
14|09|10 Wüstenbildung?

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Kommentare

HWilhelm Schönborn | Wilhelmshaven
Liebe Frau Berg!
Natürlich sind wir eine Leistungsgesellschaft. Das gilt auch und gerade für eine Kantine. Da braucht man als Mannschaft eine schlagkräftige Truppe, die in vorderster Front, ohne Rücksicht auf Verluste, mit Bombenstimmung und eiserner Kampfmoral, einer für alle, alle für einen, dem Ansturm der Gäste siegreich begegnet.
 
Suppe, marsch




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