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Mir ist ein Licht aufgegangen …
05|07|2010



Geschädigte und engagierte Bürger verteilten am 16. August 2009 Flugblätter mit dem Titel: "Mit der LzO in den Ruin" und wurden des LzO-Geländes verwiesen.

Wenn jetzt nicht Sommer wäre, dann wäre ich glatt geneigt zu sagen, mir sind die Lichter eines ganzen Christbaums aufgegangen.

Ich habe mir in den Wochen seit Horst Köhlers Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten und der blitzschnellen Merkelschen Kandidatenkür das Gehirn damit zermartert, darüber nachzugrübeln, wie es möglich ist, dass ein eiskalter Advokat, der jeden Tag seines bisherigen Lebens nur damit beschäftigt war, darüber nachzudenken, wie er seine Macht und seinen Einfluss vergrößern könne, plötzlich auf einem Stuhl wechseln wolle, von dem er nur noch schwiegermütterfreundlich in die Welt hinausschauen und ab und zu vermeintliche Klugheiten abzusondern in der Lage sein würde.

So recht konnte ich mir einfach keinen Reim darauf basteln – bis es mir unversehens wie Schuppen von den Augen fiel – so, als wenn in einer düsteren Kammer plötzlich ein Jemand das Licht anschaltet.

Das hat mit Geld, mit harten Talern zu tun. Mit einem großen Berg von Talern hat das zu tun.

All die Spielchen, mit denen er sich bis dato in Hannover abgegeben hat, die waren ihm im Endeffekt zu unsicher und der Rahm, den er dabei abschöpfen konnte, der war vielleicht nicht fett genug.

Ich glaube aber gar nicht einmal, dass er selber darauf gekommen ist, denn Frauen – besonders wenn sie noch etwas jünger sind – die halten doch enorm viel von relativer Sicherheit. Und die ist ja nun vorhanden – da in Bellevue.

Er hätte bei all dem anderen Tun, das er bis zum 30sten Juni so getrieben hat, jeden Tag hinten herunterfallen und sich seine Karriere brechen können. Besonders oder weil er gerade so viele Ungesetzlichkeiten im Finanzwesen und bei der Justiz in Niedersachsen als Ministerpräsident zumindest geduldet und nicht unterbunden hat.

Zum Beispiel die heute noch gängigen Geschäftspraktiken der Landessparkasse zu Oldenburg, die im Umgang mit ihren Kunden aktuell noch immer nach dem Naziparagrafen 16/2 von 1933 verfährt – das vom Oldenburger Oberlandesgerichtspräsidenten als rechtmäßiges „Sondergesetz“ bezeichnet wird. Obwohl doch vor allem Juristen wissen sollten, dass die Ära der „Sonder- und Ermächtigungsgesetze“ im westlichen Teil Deutschlands am 9ten Mai 1945 beendet war.

Da hat er als Bundespräsident jetzt aber ja nichts mehr mit am Hut.  Er ist vor seinem hannoverschen Dafüreinstehenmüssen ausgebüxt und glaubt nun wahrscheinlich ernsthaft, für sein Tun von vorher nicht am Schlafittchen gefasst werden zu können, weil er sich ja hinter Mutter Merkels Schürze versteckt. Auf seinen künftigen Auslandsvisiten wird man ihm dazu aber vielleicht etwas anderes erzählen.

Na ja, das ist jetzt aber ja auch ziemlich wurscht.

Ich glaube jetzt aber zumindest zu wissen, warum er diesen Weg gegangen ist: Die Taler haben es bewirkt, bloß die Taler – denn welcher Mann, der sein Lebtag schon vom Staat alimentiert worden ist, weil er von der Schulbank weg in die Politik gewechselt ist, hat im Alter von 51 Jahren denn schon die Sicherheit bis zu seinem Tode Monat für Monat außer vielen anderen Zuwendungen über 16 500 Euro [33tausend Deutsche Mark verbildlichen das noch immer besser] Rente zugeschustert zu bekommen?
„Ehrensold“ werden diese Gelder verbrämend genannt – obwohl, Sold bekommen eigentlich doch nur Soldaten, die dafür im Ernstfall mit ihrem Leben einstehen müssen.

Eines ist aber nun gewiß – wir in Niedersachsen sind ihn los, den Wulff – obwohl ich, und da bin ich sicher nicht allein – mir den Abgang eigentlich ein wenig anders gewünscht habe. Ich hätte ihn zu seiner Niedersachsenzeit noch gerne vor Gericht stehen sehen.

Ewald Eden

...und hier noch die Ursprungsversion:

Mi is een Lucht upgoahn ….
 
Ikk hevv mi de heele letzde Wääken mien Köäsel tweibroaken, wu dat angoahn kann, dat een Avkoat, de sien Läävdach blods dornoa kääken hett, wu he sien eegen Macht vergröttern kann – wu de tomoal up een Stool to sitten goahn will, van de ut he blods noch plietsch in de Welt kiesen un villicht ov un to moal een bietji schlau schnakken kann. So recht kunn ikk dor eenfach nich up koamen – bit mi tomoal de Schööklappen van de Oogen full’n – so as wenner in een düster Koamer well dat Lucht andreit.

Dat hett mit Doalers to doon – mit een Hüpen Doalers hett dat to doon. Aal de Spillkroameree, mit de he sükk bit nu ovgääven hett, de wee hüm wiers to unsäker un de Room de he dorbi ovscheppen kunn nich fett genuch.

Ikk glööv hoast gannich moal, dat he dor van sülven achterkoamen is, denn Froonslüü, sünners wenner see noch wat jünger sünd, de hollen joa foaken fünsch veel van Säkerheit – tja, un de hett he nu joa, dor in Bellewü.

Bi aal de anner Spiegöäkenkroam, wat he bit ton daartichsten Juni drääven hett, har he elker Dach achtern rünnerfallen un sükk dorbi sien Karrieer brääken kunnt – sünners he to een heel büld Undöäch bi Banken un Justizia in Neddersassen tominnst schweegen hett. Ikk denk dor tovörderst an dat “Sondergesetz”  Paragroaf 16/2 föör de LzO van nägenteindreeundartich (1933, Juni) so as de Ollnbörger Gerichtspräses dat nöömt hett.

Dor hett de nu Bundspräsident oaber joa niks mehr mit an d’ Hoot. He is joa föör sien hannoversch dorföör Instoahnmooten utneit un glöövt doch verrafftich, dat man hüm föör sien Doon van vöördem nich mehr an d’ Schlaffittchen kriegen kann, wiel he joa ünner Moder Merkels Rokk kroapen is.

Najoa – dat is ok liekers. Ikk glööv oaber nu tominnst to weeten, woarüm he dor in Schuul kroapen is: De Doalers hevvt dat moakt, blossich de Doalers – denn wekker Keerl, de sien Läävdach van d’ Stoat alimenteert worden is, wiel he van d’ Schoolbankwäch in de Politik goahn is, hett in d’ Öller van eenunfüfftich (51) all de Säkerheit, dat he bit to sien Dod elker Moant över särßteindusendfiefhunnerd Euro (33 dusend Düütsch Mark verkloart dat noch bäter) Renten van d’ Stoat in d’ Mors schoaben kricht? “Ehrensold” nöömt see dat vöörnääm – ovwoll dat doch eelich blods Sold föör Suldoatens givt, de, wenner dat wääsen moot,  sükk nich schöen hör Lääven föör d’ Volk intosetten.

Eens is nu joa wiers – wi in Neddersassen sünd hüm los – ovwoll ikk – un säker nich ikk allenich - mi dat eelich een bääten anners utmoalt har. Ikk har hüm to sien Neddersassentied noch allsto geern föör Gericht stoahn  sehn.
 



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