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Als ich heute morgen aufstand, ...
23|08|2010

Narzismus kann so schön sein.

... war alles noch in Ordnung, kein "Das Beste am Morgen" im Briefkasten [das ist immer der Tag, an dem in dieser Stadt nicht schwarz auf weiß polarisiert wird] und dann kam diese Mail von einem unserer Internetredakteure, von einem, der so manches Mal unerbittlich schreibt, wie das, was hinten rauskommt ins seefischfreie Jadebadewasser blubbert, zwischen ahnungslose Badegäste und abgehärtete Einheimische.

Da stand:
Zitat: "Ostfriesland will stärker als Region auftreten ... "


Das klingt doch gut oder, da haben ein paar PolitikerInnen begriffen, dass man etwas zusammen tun muß, um die Zukunft gestalten - suuuuuper - endlich!

Zusammen, das hat mich fasziniert, denn in "Boomtown" ist es eher ein antizyklisches Gegeneinander. Besonders die SPD übertreibt es zur Zeit in Wilhelmshaven, stellt gleich drei Oberbürgermeisterkandidaten vor, meint aber ganz klar Herrn Kottek, der 61 Jahre alt noch ins Rentendasein überführt werden soll - hat ja soviel getan der Parteigenosse und soviel aushalten müssen.

Auf fast jeder Seite erscheint er im lokalen selbstgekrönten Heimatblatt und es ist offensichtlich, welchen Kandidaten die Wilhelmshavener SPD in die Endausscheidung schicken will. Vom Stimmvieh glaubt man immer noch, es wäre grenzdebil und könnte nicht sehen oder gar riechen, was so durchsichtig klar wie Kloßbrühe ist.

Liebe SPD, es macht keinen Spaß mehr, einer ehemaligen Arbeiterpartei zuzusehen, wie sie sich selbst untermeniert und mit den ewig gleichen Mechanismen [Heimatblatt und Politik] in absoluten Krisenzeiten versucht Wahlziele zu definieren, obwohl die Munition schon längst ausgegangen ist.

Der Witz mit dem Containerhafenbau, der eine ganze Region kollektiv wie von selbst nach vorne bringen soll [ohne Hinterlandanbindung] oder das Märchen von den Industriebossen, die natürlich wie von selbst nach Wilhelmshaven kommen werden, weil hier so viel Platz auf den aufgespülten Grodenflächen ist  - für ihre Industrie.

Wenn alle Subventionen aufgebraucht sind, liebe PolitikerInnen, dann gehen die zur nächsten Subventionsquelle - oder was habt ihr gedacht?

Na ja und dann habe ich nach dem Frühstück weitergelesen:
Zitat: " ... Ostfriesland will künftig stärker politisch nach außen auftreten, um die Region nachhaltig zu entwickeln. Mit diesem Ziel wird nächste Woche ein neuer Regionalrat mit Vertretern der Landkreise Aurich, Leer, Wittmund und der Stadt Emden gegründet.

Die erste Sitzung am Mittwoch [25. August] wollen der Bundestagsabgeordnete Garrelt Duin [SPD] und Landtagspräsident Hermann Dinkla [CDU] eröffnen. Eingeladen sind auch die Stadt Wilhelmshaven und der Landkreis Friesland, denen der Beitritt offen gehalten wird. ..."

Das ist doch der Wahnsinn - oder? - zusammen etwas gestalten Zukunft, miteinander sprechen [ ... in der Sandkiste spielen war aber als unterschwellige Warnung auch dabei - sie erinnern sich: wenn du mein Förmchen klaust ... dann ...].

Zu diesem Zeitpunkt dachte ich an die vergangenen Wochen, an die Energieinitiative des Umlandes, Friesenenergie, also nachhaltige Entwicklung der Energiewirtschaft, beinahe vor Ort - wenigstens ganz nahe dran - fast Wilhelmshaven.

Ich dachte noch, Mensch, jetzt könnte ein Funke überspringen, es könnte in den Köpfen der ewig Gestrigen "Klick" machen.

Ich hatte aber einen aus dem Oberzentrum völlig vergessen, weil, es war Wochenende und ich saß an meinem Filmschnittprogramm und war so richtig vertieft ausgelassen.

Eberhard heißt er und ich hatte ihn wirklich ganz tief vergraben, den Oberbürgermeister, den man 2009 fälschlicherweise als den der Herzen titulierte, auch das war weg.

So schnell, wie es weg war, war es auch wieder da, als ich den letzten Satz des Artikels las:
Zitat: "Wilhelmshavens Oberbürgermeister Eberhard Menzel [SPD] hat dem Gremium bereits ein Scheitern vorausgesagt."

Geil sagte ich mir, ich war wieder hellwach und der Prophet hatte wieder seine Weissagungen vorausgeschickt, mitten in die Presse, sozusagen die übliche  Oberzentrumsarroganz verbreitet, ganz ohne das Fußvolk zu fragen - ist doch Ehrensache.

Wir kennen das ja, aber ich dachte nach den Sätzen des Oberzentrumsakrobaten am 31. Juli 2010:
Zitat: " ... Die Stadt Wilhelmshaven will ihre Wirtschaftsförderung verstärkt auf den Mittelstand ausrichten. Das kündigte Oberbürgermeister Eberhard Menzel [SPD] ... auf einer Pressekonferenz an. Die Stadt zieht damit die Konsequenz aus dem Rückzug mehrerer Konzerne aus Großprojekten, die an der Jade kurz vor der Verwirklichung standen, dann aber abgesagt wurden. ... "

... ich dachte wirklich [E - h - r - e - n - w - o - r - t], es wäre Heilung in Sicht, es wäre jemand zu sich gekommen, abgebogen vom Pfad der Übertreibungen [Taucher sieht im Banter See schwarz] für das eigene Portemonnai zum Wohle der Stadt Wilhelmshaven.

Hat man ihn wieder nicht persönlich eingeladen, den roten Teppich im falschen Ort ausgerollt, weiß er mehr als wir ... ist er wieder völlig überfordert überarbeitet ... ist er wirklich nicht mehr so angesagt, wie man hier und dort und immer öfter hört?

Hat Wilhelmshaven eigentlich noch Porzellanläden? - dann würde ich jetzt flächendeckend Alarm auslösen.

Ich denke mir, warum ist es nicht schon 2012 ... oder ganz direkt: Du kannst nach Hause gehn ... wo auch immer das sein wird!


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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