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Investmentbanker Joe O.B. Menzel
11|12|2010



Der Problem OB des Nordens hat sich nun endgültg geoutet.

Nu isses raus: Eberhard Grinsemann, alias Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven, wäre in seinem Leben viel lieber Anlageberater oder Investmentfondmanager geworden.

Ein öffentliches Amt ist doch gar so lästig, mit den ganzen Regeln, kommunaler Demokratie und so. Wie furchtbar! Und uneffektiv! Ständig muß man jemanden fragen oder im Gesetz nachschauen, ob man das auch darf oder machen kann. Anstrengend.

Für diese fast übermenschliche Anstrengung, die Joe Jademann mit schier grenzenloser Demut und Opferwillen auf sich genommen hat, selbstverständlich ausschließlich zum Wohle der hier lebenden Bürger, kassiert er dann auch lediglich ein geradezu mikriges Gehalt von 7.757,98 Euro [sowie Sozialzuschläge in Höhe von rund 200,00 Euro] mit nur ein paar wenigen [ca. 40] Gehaltsaufstockungs-Mandaten.
 
Eines dieser einträglich-anstrengenden Nebenämter nimmt Eberhard aber mit begeisterungs-entbrannter Motivation wahr, quasi ganz von allein: Den Vorsitz des Verwaltungsrates der Stadtsparkasse. Hier kann er endlich seine grenzenlosen Finanzjongleurkünste zumindest in seiner Vorstellung und Fantasie und in der Aura des Gebäudes wahrnehmen.

Da aber auch die Statuten der Sparkasse gewisse enge Spielräume des Zockens und Spielens für Verwaltungsratsmitglieder enthalten, oh je, schon wieder diese Vorschriften, hat klein Gernegroß Eberhard nun ein neues Spielfeld entdeckt:

Zocken auf Kosten des Steuerzahlers mit Hilfe der Thüga AG und der stadteigenen Stadtwerke.

Kurz vor Entlassung in den wohl verdienten Ruhestand kann der – genauso wie sein großes Vorbild Joe Ackermann aus kleinen Verhältnissen emporgewachsene – Mr. JadeWeserPort [im Bau] noch mal so richtig aufdrehen und seine Verstandeskünste einem knapp 80.000 starken und kräftig [10 Millionen Euro] zahlenden Publikum vorführen.

Herr Menzel hat sich in den Kopf gesetzt, trotz drohender oder schon eingetretener Überschuldung der Stadt [die genauen Schulden der Tochtergesellschaften der Stadt sind nicht bekannt] eine Beteiligung an einem kommunalen Energieversorger in Leipzig zu erwerben. Diese Beteiligung SOLL – bei Eintreten von Faktoren, die weder in der Hand von Herrn Menzel noch von sonst irgendjemand liegen, z.B. Wirtschaftslage, Energierecht usw. - eine Rendite von 300.000 Euro pro Jahr abwerfen. Wenn alles gut geht.

Der Zeitraum von Jahr Zehn bis Jahr Achtundzwanzig [Ende] der Investition ist völlig unübersehbar. Investition der Stadt: 10 Millionen Euro. Die sie nicht hat. Die WZ schreibt am 20.11.2010: „Eine direkte Beteiligung der Stadt kommt aufgrund der desolaten Lage des kommunalen Haushalt nicht in Frage.“ Deswegen „springen“ die Stadtwerke jetzt ein. Sie gehören der Stadt. Und diese haftet auch dafür.

Um die spekulativen Aussichten dieses Investments [auf fremde Rechnung] mangels vertraglicher Gewinn- oder Verlustgarantien des Anlageprospektes trotzdem beurteilen zu können, werfen wir doch mal ein Blick in das Horoskop unseres kommunalen Finanzjongleurs:

Eberhard Menzel, geb. 1. Dezember 1944 in Wilhelmshaven, Aszendent unbekannt. Manchmal kann man den Aszendenten aus der äußeren Erscheinung des Horoskopeigners erschließen, Löwenmähne bei Aszendent Löwe usw. Bei Herrn Menzel ist das gar nicht so einfach. Er ist von der Beweglichkeit her eine vom Typus jugendliche Erscheinung, was aber dem Sonnenzeichen [Sternzeichen] Schütze bereits zugesprochen werden könnte.

Auch Waagen und Jungfrauen haben häufig ein graziles, Jugendlichkeit ausstrahlendes Auftreten. Dem Schützen ist das schwungvolle Auftreten zu eigen. Es könnte sich bei Herrn Menzel um einen sogenannten „doppelten“ Schützen handeln, d.h. sowohl Aszendent, als auch Sonnenzeichen sind dasselbe.

Die Beobachtung, daß Herrn Menzels Grinsen allerdings ein wenig gequält herüberkommt, bereitet mir diesbezüglich ein wenig Kopfzerbrechen. Es könnte daran liegen, daß er einfach mit seinem Leben in Wirklichkeit unzufrieden ist. Dann fällt jedem ein Dauergrinsen schwer, auch dem Schützen.

Das Lächeln kann dann nicht vom Herzen kommen, wenn es verbittert sein sollte. Die spezifische Form seines Lächelns könnte aber natürlich auch von der Last des Amtes herrühren oder von der erforderlichen Häufigkeit des Zurschaustellenmüssens bei fast täglichen Blitzlichtgewittern und Auftritten in der Öffentlichkeit dokumentiert in Wort und Bild von der örtlichen Tageszeitung. In unserer manchmal recht zerknirschten und manchmal auch sehr traurigen Welt keine leichte Aufgabe, immer optimistisch drein blicken zu müssen.

Werfen wir einen Blick in sein von der genauen Geburtsstunde unabhängiges Grundhoroskop [„Radix“]: [unter dem Stichwort „Horoskopzeichnung“ oder „kostenlose Horoskope“ können Sie im internet leicht eine Seite finden, auf der Sie auch anonym einfach das Geburtsdatum, bei Bekanntsein auch Uhrzeit und Geburtsort eingeben können und eine Zeichnung der Stellung der Geburtsplaneten sowie häufig auch eine Kurzinterpretation des Horoskops vorfinden].

Markant ist zunächst die Sonne-Mars-Konjunktion in Opposition zu Uranus in Zwillinge: Sonne-Mars setzt den Horoskopeigner unter eine Art Dauerstrom. Er fühlt sich unter Umständen zu Dauer-Aktivität gezwungen, Ruhepausen dazwischen selbstverständlich erlaubt.

„Sonne“ ist der Grund-Manager im Horoskop, Mars deren Diener. Mars steht für das Handeln, in welcher Form auch immer. Aktivität jeglicher denkbaren Form, nicht nur physisch auch der Drang nach geistiger Aktivität kann dieses auslösen. Meist ist es aber erst mal ein Drängen, irgendetwas „zu machen“.

Die Sonne organisiert sämtliche Grundkräfte einer Person, also auch die Gefühle, Ahnungen, Vorlieben etc. unter einer gemeinsamen Regie. Steht diese Sonne, also Grund-Antriebskraft, im Schützen, so hat dies eine schwungvolle und begeisterungsfähige Persönlichkeit zur Folge. Die Konjunktion bei Herrn Menzel von Sonne und Mars steigert diese Eigenschaft noch einmal zusätzlich.

Wo dieser Schwung im Leben nun eingesetzt werden möchte, könnte man an der sogenannten Hausstellung der Sonne erkennen.

Bei einer [fiktiv] angenommenen Geburtszeit von z.B. 10 Uhr läge der Aszendent bei 27° Schütze und die Sonne damit im 12. Haus. Dann wäre die geistige Bewegungsfreude auch im Bereich verdeckter Operationen ansiedelbar, z.B. wie es bei Helmut Kohl der Fall ist [im Horoskop und auch in der Realität]. Bei Helmut Kohl wurde seinen engsten Mitarbeitern bei den geheimen Besprechungsrunden im Bungalow des Bundeskanzleramts verboten, irgendwelche Gedankennotizen zu machen. Nach Verlust der Bundestagswahl 1998 wurden sofort zahlreiche Magnetbänder im Bundeskanzleramt unwiderruflich gelöscht.

Wäre die Geburtszeit von Herrn Menzel eine halbe Stunde später, ergäbe sich allerdings ein völlig anderes Bild. Dann wäre die Sonne im 1. Haus und würde für eine sehr offene Lebensweise und z.B. viel Spontanität sprechen. Langwierige Planungen wären dann eine echte Qual, weil man Ideen am liebsten sofort umsetzen möchte. Diese Person hätte dann etwas Widderhaftes.

Wir kennen die Uhrzeit von Herrn Menzels Geburt nicht und können deshalb zu dem Ort des Gelebtwerdens seiner Anlagen keine Aussagen machen.

Sonne und Mars stehen in Opposition zu Uranus. Dies könnte der Grund für den Eintritt Herrn Menzels in die SPD sein, denn Uranus steht für Reformen [notfalls auch Palastrevolutionen, falls die gegebenen Herrschaftsstrukturen überaltert und verkrustet sind], und die SPD stand mal ebenfalls für Reformen des Gemeinwesen im Sinne eines sozialen und auch nach unten hin abgesicherten Miteinanders. Die SPD und Herr Menzels Horoskop passen also hervorragend zusammen. Diese genannte Teilkonstellation des Horoskops wäre sehr geeignet für einen Anführer und Initiator einer sozialen Reformbewegung.

Emotionalen Halt findet Herr Menzel in einer Gruppe [Saturn in Krebs], der er zugehörig ist oder sich zugehörig fühlt. Zuallererst ist dies die eigene Familie und Herkunft, bei ihm im Arbeitermilieu. Im Erwachsenenalter sucht man sich dann, nach dem Zwiebelschalenprinzip, eine Gruppe im gesellschaftlichen Kreis.

Dies kann ein Verein sein, eine Partei, oder eine Glaubensgemeinschaft.

Mit seinem Mond-Jupiter Quadrat sucht sich Herr Menzel sicher gerne eine Gruppe, in der er seine Begeisterungsfähigkeit [etwas Positives in unserer zum Gegenteil neigenden Gesellschaft] einbringen kann. Die früher joviale und kollegiale SPD hatte früher genau diese Eigenschaft und war daher für Herrn Menzel die richtige Wahl.


Leider trat mit Helmut Kohl 1982 jemand an die gesellschaftliche Spitze unseres Landes, dessen Förderer zum Ziel hatten, genau diese Jovialität [der „70er Jahre“] und der sozialen Reformen und des kleinen privaten Glücks wieder zu zerstören. Private Zufriedenheit und Sicherheit ist nämlich höchst schädlich für das von dauerhaftem Wachstum abhängigen Wirtschaftssystem des Kapitalismus. Private Zufriedenheit verringert private Kauflust. Frustkäufe finden dann nicht statt. Und auch keine Identitäts-Ersatz-Käufe, Zeit-tot-schlagens-Käufe [Videospiele etc.]. Diese sind in einer fröhlichen Skat-Runde schlichtweg überflüssig. Auch selber musizierende Staatsbürger sind schädlich für das DVD-Business.

Was Helmut Kohl bis 1998 noch nicht geschafft hat an gesellschaftlicher Destruktion und Spaltung der Gesellschaft, das hat dann ausgerechnet der für die SPD angetretene „Ich-will-hier-rein“-Kanzler Gerhard Schröder vollendet. Formvollendet.

Sein Adlatus, „General“ Müntefering, war gerade vor ein paar Tagen im Hotel „Kaiser“ in Wilhelmshaven. Auf Einladung der SPD. Die Einladung ist mir ehrlicherweise etwas schleierhaft. Ich war nicht dort. Wollte mich nicht aufregen, einen Mitzerstörer unseres Gemeinwesens ins Gesicht blicken zu müssen.


Dank der „Hartz-IV-Reformen“, benannt nach einem VW-Manager, der „Bums“-Reisen nach Brasilien organisierte, um Aufsichtsratsmitglieder von der Arbeitnehmerseite „gefügig“ und erpressbar zu machen, haben wir inzwischen einen Niedriglohnsektor, der es Inhabern von sogenannten „Zeitarbeitsfirmen“ [die es in den 70ern überhaupt noch nicht gab, wohl aber im alten Rom] ermöglicht, ihre „Angestellten“ zu einem freiwilligen Verzicht auf erworbene Lohnansprüche zum Wohle der Zeitarbeitsfirma zu nötigen.

Berichtet wurde darüber in frontal 21 am 23. November 2010 [ZDF]. Nötigung deshalb, weil den Angestellten bei Nichtunterzeichnen des „freiwilligen“ Verzichts auf Gehalt mit Nichtweiterverlängerung des befristeten Arbeitsvertrages gedroht wurde. Das ist ein klarer Fall von § 240 StGB. Strafbar. Wird aber in der Bundesrepublik nicht verfolgt. Stattdessen werden nicht strafbare „Nötigungen“, Sitzblockaden ausdrücklich vom Bundesverfassungsgericht von § 240 StGB ausgenommen, von führenden Politikern von CDU, CSU und FDP ausdrücklich als Nötigungen benannt und auch verfolgt, teilweise mit dem Einsatz von massiver körperlicher Gewalt [siehe Stuttgart 21, 30.9.2010, und Castor-Transporte].

Was ich damit sagen will, in Bezug auf Herrn Menzel:
das gesellschaftliche Klima hat sich geändert. Die SPD ist keine Reformpartei mehr. Sie ist absolut rückwärtsgewandt und außerdem noch völlig orientierungslos, weil sie die Verbindung zu ihren eigenen Wurzeln aus falsch verstandenem vorauseilendem Gehorsam gegenüber den Großen der Wirtschaft inzwischen fast vollständig verloren haben. Sie ist jetzt eine Spaghat-Partei, die bald im gesellschaftlichen Nichts verloren zu gehen droht.

Solch eine Partei ist für den – emotional nach einer Reform- und das Miteinander lebende Partei suchenden – Eberhard Menzel keine Heimat mehr. Wer hat im Moment in der Gesellschaft das „Sagen“? Die selbsternannten und kapitalkräftigen Wirtschaftsführer, die inzwischen auf eine breite Unterstützung in der Bevölkerung zählen kann, deren Träume nach einem sicheren und materiell abgesicherten hohen Lebensstandard erfolgreich gefüttert werden. Wenn man zu denen zählt, ist man „in“. Nicht wenn man „dagegen“ ist, angeblich gegen alles, wie es jetzt den Grünen angeheftet werden soll, weil sie z.B. gegen Vergiftung der Umwelt oder gegen Atommüll produzierende Industrien sind. So gesehen ist jemand, der gegen Mörder und Betrüger ist, auch ein[e] „dagegen“-Mann/Frau.

Schade. Herr Menzel hätte von seinen in seinem Horoskop unübersehbaren Anlagen her ein feuriger Anführer seiner Klientel, den Schwächeren und rhetorisch nicht brillianten Mitbürgern, werden und sein können.

Stattdessen hat er seine „Mitreiß“-Fähigkeiten einer Lobby in den Dienst gestellt, von der zweifelhaft ist, ob sie wirklich das Wohl der hier ortsansässigen Bürger im Blick hat. Wenn Herr Menzel sich gegen den Jade-Weser-Hafen gestellt hätte, der nur so hieß, damit er den Bürgern Sand in die Augen streut, dann wäre ein Denkmal von ihm in der Stadt mehr als nur fromme Bürgerpflicht gewesen. Einen Bismarck brauchen wir im 21. Jahrhundert nicht mehr. Auch nicht auf dem Bismarckplatz. Wir brauchen mutige Reformer. Aber selbst hier wäre Bismarck noch allemal besser [Einführung der Arbeitslosen- und Krankenversicherung im damaligen Preußen gegen den Widerstand der Erzkonservativen], als ein Denkmal für die Eurogate oder irgendeine Reederei in der fernen Welt draußen.

Hoffen wir, daß die gewagte Finanzspekulation von unserem OB nicht in die Hose geht. Dann können der Rest der Sportstätten und Schwimmbäder auch noch geschlossen werden. Und die Stadtbücherei gleich mit.


Heidi Berg


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Kommentare

Wolf-Dietrich Hufenbach | Wilhelmshaven
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